Merkur II vor entscheidendem Schritt

von Marco Schwab
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Am kommenden Samstag kann unsere 2. Mannschaft den lang ersehnten und entscheidenden Schritt zur Meisterschaft der Kreisliga B und dem damit verbundenden Aufstieg in die Vogtlandklasse perfekt machen. Man empfängt auf heimischen Kunstrasen den VfB Pausa. Die Vorzeichen sind klar: 4 Punkte Vorsprung auf den ärgsten Verfolger SG Kürbitz bei noch zwei ausstehenden Spielen. Gewinnt man am Samstag, "ist das Ding durch". Darauf haben alle Spieler seit Saisonbeginn hingearbeitet, nun kann man den letzten Schritt machen. Dennoch sollte man den Gegner keineswegs unterschätzen. Im Hinspiel tat man sich lange schwer und konnte gerade so einen 1:0 Erfolg feiern. Mit inzwischen respektablen 29 Punkten verabschiedeten sich die Erdachsenstädter frühzeitig aus dem Abstiegskampf und können befreit aufspielen. Dennoch, das Team von Kenny Häußler - mit dessen Verpflichtung im April 2017 der Aufschwung begann - wird alles daran setzen um am Samstag Nägel mit Köpfen zu machen. Dabei hofft die junge Mannschaft natürlich auf zahlreiche Fans, die das Team zum Sieg peitschen und anschließend hoffentlich zünftig feiern können.
Schiedsrichter Dirk Henniger wird die Partie 15 Uhr anpfeifen.

Bild: Im Juli 2017 startete man das Projekt Aufstieg 2018 im Trainingslager in Crispendorf.

C1 mit Unentschieden in Mittweida

von Marco Schwab
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Das vorletzte Punktspiel unserer C1 am vergangenen Sonntag endete mit einem 2:2 Unentschieden. Damit kämpft man auch noch am letzten Spieltag gegen den Abstieg. Verfolger Glauchau gewann auch in dieser Woche erwartungsgemäß mit 4:2 gegen Schlusslicht Germania Chemnitz und liegt nun punktgleich einen Rang hinter uns. 

Vorab zu erwähnen, dass das Spiel in Claußnitz stattfand. Auch hier fand man, für die Begriffe der mitgereisten Zuschauer, keine Bedingungen auf Landesklasse-Niveau vor. Der Platz glich Bolzplätzen auf Kreisebene und umziehen musste man sich in einer alten Turnhalle.

Jedoch begann man das Spiel konzentriert und erarbeitete sich leichte Vorteile. Folgerichtig ging man durch einen 35-Meter-Hammer von Kempin in Führung. Dann folgte der schönste Spielzug des Spiels. Wiederum Kempin ließ auf der Seite seine Gegenspieler stehen und flankte in den Strafraum, wo Günther per Kopfballverlängerung den am langen Pfosten durchgelaufenen Kremenetskiy bediente. Doch noch vor der Pause zog der Schlendrian ein. Torwart Roth passte 2 Minuten vor der Halbzeit auf Schamber, der in Bedrängnis klatschen lassen wollte. Den zu kurz geratenen Rückpass erlief sein Gegenspieler und schloss ab. Da keiner unserer Spieler nachsetzte, konnte er den Ball, der beide Torpfosten berührte, ohne Mühe über die Linie drücken. 

In der zweiten Hälfte entwickelte sich dann ein offener Schlagabtausch aus dem beide Teams als Sieger hätten hervorgehen können. Wie in der Pause vorhergesagt, reichten die 2 erzielten Tore nicht um die 3 Punkte einzufahren. Man vergab mehrere vielversprechende Chancen durch Kempin, Günther und Henke um das Ergebnis in die Höhe zu schrauben. 
Auf der Gegenseite sah wiederum Schamber unglücklich aus, der nach langem Ball den Zweikampf vor dem 2:2 Endstand verlor. Am Ende hatte man Glück das Spiel nicht noch zu verlieren als Wunderlich einen Gegenspieler auf der Strafraumlinie foulte. (Merkel)

Gutes Spiel, aber keine Punkte in Olbernhau

von Steffen Windisch
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SV Olbernhau - SV Merkur Oelsnitz 4:1 (1:0)

 Unsere Mannschaft unterlag beim Spitzenreiter SV Olbernhau mit 1:4 und wurde unter Wert geschlagen. Denn die Leistung war trotz 75 Minuten Unterzahl aller Ehren wert. In der an Höhepunkten armen ersten Hälfte begann alles mit der Roten Karte für Rico Steinel nach 15 Minuten und einer Notbremse. Ein Olbernhauer Spieler lief frei durch und wurde kurz vor dem Strafraum am Trikot fest gehalten. Vier Minuten später ging der Gastgeber in Führung. Nach einem weiten und abgewehrten Einwurf, stand Domke bei einem verunglückten Schuss goldrichtig und lenkte den Ball mit dem Kopf ins entlegene Eck. Die dritte nennenswerte Szene war ein Schussversuch von Dominic Oehm, der gerade noch geblockt wurde. Hier wäre schon der Ausgleich möglich gewesen. Der fiel dann zwei Minuten nach Wiederanpfiff durch einen Bilderbuch-Angriff über Willi Schreiner und Oehm. Ricardo Persigehl stand am Ende der Kombination völlig blank und verwandelte eiskalt. Doch die starke kämpferische Leistung der gesamten Mannschaft wurde nicht belohnt. In der Freude über den Ausgleich wurde man hinten nachlässig und Schuster kam gleich zweimal frei zum Schuss. Beim ersten Versuch verzog er noch, aber drei Minuten später hämmerte er den Ball in die Maschen (53.). Die Gäste gaben aber nicht auf und drängten auf den erneuten Ausgleich. Die nicht sattelfeste Olbernhauer Hintermannschaft hatte Probleme und Glück, dass André Zenner am Keeper scheiterte. Merkur hielt das Spiel lange offen und musste sich erst durch zwei weitere Treffer in den letzten acht Minuten geschlagen geben. Am kommenden Mittwoch (19 Uhr) erfolgt die Nachholpartie gegen Tanne Thalheim. Und Jens Starke hat seine Mannschaft schon darauf eingeschworen: "Es wird gewiss kein einfaches Spiel", so der Trainer, wohl wissend, dass das abgebrochene Spiel vor einer Woche beim Stand von 4:1 für Oelsnitz kein Maßstab mehr ist.

B-Jugend mit 2 Siegen wieder in der Erfolgsspur

von Marco Schwab
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Über zwei Monate mussten unsere B-Junioren auf einen Sieg warten. Seit dem Auftaktsieg gegen Wernesgrün gelangen in 5 Spielen nur 3 Remis bei 2 Niederlagen. Doch am vergangenen Sonntag konnte man endlich wieder über einen Dreier jubelen. Gegen die SG Kürbitz siegte man im Endeffekt hochverdient mit 9:0 (5:0). Das Spiel wurde mit reichlich Verspätung angepfiffen, da der angesetzte Schiri nicht antrat und so Ersatz aus den eigenen Reihen besorgt werden musste. Vogtlandliga-Referee G. Schwab sorgte bei den Gästen zwar für ständige Diskussionen, doch diese waren aufgrund der Überlegenheit der Heimelf völlig unnötig. Die Tore erzielten Cöcelli (3), Spitzner (2), Schiller, Smolla und Penzel. Aufgrund der reiferen Leistung in Sachen Technik, Taktik, Schnelligkeit und Robustheit war der Sieg auch in dieser Höhe verdient. Den angeschlagenen Spielern der Gäste wünschen wir gute Besserung.

Am gestrigen Samstag empfingen wir den FSV Treuen zum letzten Heimspiel der Saison. Wie schon im Hinspiel, dass man mit 3:0 gewann, wollte man auch hier einen Dreier holen, um sich in der Tabelle nach vorn zu arbeiten und den Heimnimbus zu bewahren. Anfangs hatte man mit der Dreierkette gegen drei Angreifer arge Probleme, geriet so in Rückstand nach schnellem Umschaltspiel, konnte diesen aber durch einen klasse Kopfball von Toni Smolla nach Penzel-Ecke noch vor der Pause egalisieren. Beide Mannschaften nahmen sich nicht viel in einem temporeichen und rassig geführten Spiel. Im 2. Durchgang stellte man auf die gewohnte Viererkette um, was unserem Team mehr Stabilität verlieh. So konnte man aus einer nun sehr sicheren Defensive immer wieder gefährlich nach vorn spielen. Das 2:1 erzielte C-Junior Niklas Günther, erst kurz zuvor eingewechselt, nach einem starken Diagonalball in der 65. Minute. Weitere gute Möglichkeiten blieben zuvor und danach ungenutzt, ehe erneut Toni Smolla per Kopf die Entscheidung in der Schlussminute erzielte. In Summe erneut ein verdienter 3:1-Sieg aufgrund der Leistungssteigerung in Halbzeit 2 und der Mehrzahl an Großchancen.

Nun kann man mit Vorfreude auf die letzte Partie in Ellefeld blicken, die in 2 Wochen stattfindet. Auch wenn der große Traum von der Meisterschaft ausblieb, kämpfte man sich nach einem tiefen Loch wieder an die Spitzengruppe ran, blieb in der gesamten Saison zu Hause unbesiegt und erzielte die mit Abstand meisten Tore.

Merkurs AH holen den Pokal nach 3:2-Sieg

von Steffen Windisch
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Es war vor etwa 100 Zuschauern das erwartete Finale auf Augenhöhe. Der FSV Bau Weischlitz hatte in Hälfte eins ein leichtes Chancenplus und Merkur-Keeper Christian Strobel verhinderte mit zwei Glanzparaden einen Rückstand. Auf der anderen Seite vergab Joachim Weigelt die größte Möglichkeit für die Sperken. Und dennoch: Wie der 62-Jährige im Mittelfeld sein Pensum über die volle Spielzeit von 80 Minuten abspult nötigt Respekt ab und davor kann, ja muss man nur den Hut ziehen. Mit dem schönsten Tor des Tages und einem typischen Danny Tischer-Tor wurde die Torflaute zwei Minuten nach Wiederanpfiff beendet. Ballannahme und Abschluss waren eine Augenweide. Als Mario Dietz einen Elfmeter verwandelte (56.) und Carlos Grimm einen kapitalen Abwehrfehler zum 3:0 nutzte (67.), schienen die Messen zu Gunsten für Oelsnitz gelesen. Doch der Gastgeber und Ausrichter ließ nur kurz die Köpfe hängen und witterte zwei Minute später durch einen Treffer von Kaiser wieder Morgenluft. Erst recht nach dem zweiten Treffer von Schaller vier Minuten vor Schluss. Oelsnitz war mit den Kräften am Ende und hatte bei einem fulminanten Lattenschuss Glück und in der Schlussminute hielt Schlussmann Strobel mit einer Riesenparade den Sieg fest. Am Ende war der Sieg für die erfolgsverwöhnten Mannen von Bernd Rentsch glücklich aber nicht unverdient.

Merkur vorerst zum letzten mal nach Olbernhau

von Steffen Windisch
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Merkur Oelsnitz reist am Sonntag in der Landesklasse zum souveränen Tabellenführer SV Olbernhau und strebt als Minimalziel einen Punkt an. Im Hinspiel kassierten die Sperken mit 0:6 die bisher höchste Niederlage, doch der schon länger feststehende Aufsteiger in die Landesliga schwächelt seit einigen Monaten und verlor letzte Woche mit 2:1 in Gelenau. Eigentlich würde der Spitzenreiter den Tabellenzweiten empfangen, wäre da nicht letzten Sonntag der merkwürdige und übereilte Spielabbruch gewesen. Der unerfahrene 29-jährige Schiedsrichter Thamke schickte beide Mannschaften in die Kabine und pfiff nicht wieder an. Dass die Thalheimer Akteure bei klarer Unterlegenheit und einem 1:4-Rückstand den Abbruch herbei sehnten, kann man aus ihrer Sicht nachvollziehen, aber eine Gefahr für Spieler und Zuschauer bestand bei der Wetterlage noch lange nicht. Die Leidtragenden sind am Ende beide Vereine, denen eine englische Woche bevor steht. Die Partie wird am kommenden Mittwoch, 19 Uhr nachgeholt. Es war aber nicht der einzige Ärger um das Schiedsrichtergespann. Der Sächsische Fußball Verband und speziell deren Schiedsrichteransetzer muss sich fragen, ob es Sinn macht, Schiedsrichter aus dem Raum Leipzig nach Oelsnitz zu beordern. Die für diese Spielklasse überdurchschnittlich hohen Fahrkosten plus die ohnehin fällige Pauschale haben die Zuschauereinnahmen fast komplett "aufgefressen". Damit braucht sich beim Verband auch niemand wundern, wenn einige Mannschaften aus der Vogtlandliga auf ihr Aufstiegsrecht verzichten.