Merkur beim Meeraner SV

von Steffen Windisch
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Meeraner SV - SV Merkur Oelsnitz / Sonntag, 14 Uhr

Merkur will am Sonntag am 13. Spieltag der Landesklasse beim Meeraner SV mit drei Punkten im Gepäck die Heimreise antreten. "Die Mannschaft hat eine Reaktion gezeigt. Ich bin mit der Leistung, vor allem mit der Abwehr, mehr als zufrieden. Nur mit dem Ergebnis nicht", so Trainer Jens Starke nach dem 0:0 gegen Rapid Chemnitz letzten Samstag. Auf dem Kunstrasen in Meerane muss aber diese Leistung wieder abgerufen werden. Der Angriff mit insgesamt 33 Toren und insbesondere Robert Hofmann (12 Treffer) und Marcel Schuch (8), sind immer für Tore gut. Der MSV verlor zwar zuletzt bei Fortuna Chemnitz 0:4, wurde aber unter Wert geschlagen. Das erste Gegentor fiel in der 79. Minute und danach wurde man aus gekontert. Der Gastgeber belegt in seinem zweiten Landesklasse-Jahr momentan mit 14 Punkten Rang zwölf. Zur Lage in der Liga: Absteiger Empor Glauchau führt mit 31 Punkten die Tabelle an. Vier Punkte zurück liegt Marienberg auf Platz zwei. Auch die folgenden Mannschaften aus Schneeberg, die drei Chemnitzer Vereine Germania, Fortuna und Rapid sind keine Überraschungen und wurden in der Spitzengruppe oder mindestens in der oberen Tabellenhälfte erwartet. Das gleiche trifft für unsere Mannschaft auf Platz sieben zu.  Am Tabellenende hat sich Aufsteiger Klaffenbach wohl mit einem einjährigen Gastspiel abgefunden. IFA Chemnitz als Vorletzter mit nur 7 Punkten überrascht, weniger Aufsteiger Mühltroff. Die Vogtländer haben mit einigen bemerkenswerten Ergebnissen aufhorchen lassen, aber mit acht Punkten bereits fünf Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz, den Stollberg belegt.   (stwi)

G-Jugend holt Bronze in der Halle

von Marco Schwab
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Die kleinsten Merkurianer holten sich am Sonntag bei der Endrunde der Futsalkreismeisterschafft die Bronzemedaille. Nach relativ souveränen Auftritten in Vor- und Zwischenrunde hatte man sein Ziel schon erreicht und alles was an diesem Tag erreicht werden würde war Zubrot.

Man startete gleich im Derby gegen Lauterbach schwach und verlor verdient gegen besser aufgelegten Lauterbacher 2:1. Im nächsten Spiel gegen Stahlbau Plauen gelang uns nach leichter Steigerung ein 1:1, wobei etwas Pech dabei war nach unglücklichen Entscheidungen des Schiedsrichters, was nicht als Ausrede dienen darf, weil genug Torchancen vorhanden waren. Im dritten Spiel ging es gegen den Favoriten aus Lengenfeld , man bot lange Paroli und es war wie immer ein Spiel auf Augenhöhe. Unsere jungs waren mittlerweile wach geworden, aber man verlor den Ball vorm eigenen Tor und Lengenfeld nutze diesen Fehler zum entscheidenden 1:0. So stande man nach 3 Spielen mit einem Punkt da und wusste das es für vorne nicht mehr reicht. Aber unsere Jungs setzten nun ihren Aufwärtstrend fort und gewannen die letzten beiden Spiele gegen Lok Plauen (1:0) und gegen die SpVgg Zobes (2:0). Das man nun mit 7 Punkten Dritter wurde war etwas überraschend, aber durch die Steigerung der Jungs dann auch verdient.
Sieger wurde verdient mit 5 Siegen der VfB Lengenfeld, Silber holte sich mit 9 Punkten Traktor Lauterbach, Bronze Merkur Oelsnitz, Vierter wurde Lok Plauen, Fünfter Stahlbau Plauen und Sechster die SpVgg Zobes.

Erfreulich war noch die Ehrung von Max zum besten Torhüter des Turniers, welche auch hochverdient war. (R. Persigehl)

Wir spielten mit: Max, Leon, Luca, Lukas, Erik, Moritz, Tyler, Felix, Tristan

Wieder nichts zu holen beim Angstgegner Adorf

von Marco Schwab
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Sparkassenvogtlandklasse - 12. Spieltag
VFC Adorf  -   SV Merkur 06 Oelsnitz II  3:1 (2:0)

Am Samstag trat unsere 2. Mannschaft zum Oberland-Derby beim VFC Adorf an. Auf dem kleinen Kunstrasen wollte man wie zuletzt im Heimspiel gegen Stahlbau mit geballter Offensive versuchen den Gegner nicht ins Spiel kommen zu lassen. Die Adorfer waren darauf aber bestens eingestellt und konnten sich immer wieder aus engen Szenen befreien. Das 1:0 für den VFC erzielte Konrad Haller nach 38 Minuten. Lassek versuchte es im direkten Gegenzug mit einem Alleingang, blieb jedoch am letzten Adorfer hängen. Adorf drückte nun aufs 2. Tor und wurde kurz vorm Pausenpfiff durch Teschauer belohnt. Im 2. Durchgang gab es Chancen auf beiden Seiten und Lassek konnte Mitte der 2. Hälfte verkürzen. Nun war man leicht am Drücker und wollte in der Schlussphase den Ausgleich erzwingen, doch erneut Teschauer war in der 73. Minute zur Stelle und brachte mit seinem 2. Tor die Entscheidung.
Es war ein verdienter Sieg der Gastgeber, die aggressiver auftraten und spielerisch mindestens ebenbürtig waren. Nächste Woche erwartet man zum Spitzenspiel Vierter gegen den Zweiter den SV Concordia Plauen auf dem Kunstrasen des Elstertalstadions. (MS)

Bild: VFC Adorf | Facebook

Von ein Extrem ins andere: nach 9:6 diesmal 0:0

von Steffen Windisch
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SV Merkur Oelsnitz - BSC Rapid Chemnitz 0:0

Merkur Oelsnitz hat am Samstag nur sechs Tage nach dem denkwürdigen Spiel in Schneeberg beim 0:0 gegen den Landesliga-Absteiger aus Chemnitz einen Achtungserfolg gelandet. Es war nach dem 4:0 am ersten Spieltag gegen den Reichenbacher FC das zweite Spiel ohne Gegentor, aber auch das zweite nach dem 1:0 in Stollberg ohne eigenen Treffer. Am Ende wäre sogar noch mehr möglich gewesen, gegen einen Gegner, der zuletzt auch unter seinen Möglichkeiten blieb. Robert Hofmann, der vergangen Woche aus vier Chancen vier Tore erzielte, hatte diesmal nicht das nötige Glück beim Abschluss und vergab dreimal in aussichtsreicher Position. Der Gastgeber hatte mehr vom Spiel und mehr Chancen. Rapid dagegen war anzumerken, dass man mit zunehmender Spieldauer mit dem einen Punkt zufrieden war. Somit bleibt Chemnitz als sechster mit 20 Zählern einen Platz und zwei Punkte vor Oelsnitz in der Tabelle.  (stwi)

Bild: Mit vereinten Kräften vor dem eigenen Tor klären hier von links: Vincent Bobach, Keeper Patrick Speri, Florian Heydeck und Ricardo Persigehl. (Foto: H. Sulski)

 

Merkur bereits am Samstag gegen Rapid Chemnitz

von Steffen Windisch
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SV Merkur Oelsnitz - BSC Rapid Chemnitz / Samstag, 14 Uhr

Was war das für ein Spiel am vergangenen Sonntag. Sechs Tore haben wohl noch nicht viele Mannschaften in Schneeberg geschossen. Zuletzt gelang das Oelsnitz vor drei Jahren, da waren es  sogar sieben Treffer. Aber neun Gegentreffer waren unglaublich. Selbst eingefleischte Schneeberger unter den wenigen Zuschauern konnten sich nicht an so ein torreiches Spiel erinnern. Auf beiden Seiten waren die Stürmer bestens aufgelegt, die Abwehrreihen dagegen weniger. Am Samstag gegen Rapid Chemnitz dürfte daher ein anderes Spiel zu erwarten sein. Die Chemnitzer sind als Viertletzter aus der Landesliga abgestiegen und haben bis auf Kapitän Vettermann kaum Veränderungen im Kader. Nach der 0:2-Niederlage gegen den Stadtrivalen Fortuna belegen sie den vierten Platz mit 19 Punkten. Unsere Mannschaft könnte also mit einem Sieg bei 17 Punkten die Gäste in der Tabelle überholen. Beide Teams werden ihr Hauptaugenmerk auf eine stabile Abwehr legen. Rapid hat ohnehin erst 15 Tore in elf Spielen kassiert. Das hätten wir auch fast, wenn...ja wenn Schneberg nicht gewesen wäre.  (stwi)

Merkur II mit Sieg im 9-Tore-Spektakel

von Marco Schwab
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Sparkassenvogtlandklasse - 11. Spieltag
SV Merkur 06 Oelsnitz   -   SG Stahlbau Plauen   2:2 (5:4)

Nach zwei Niederlagen in Folgte hatte sich unsere 2. Mannschaft am Samstag fest vorgenommen gegen die Stahlbauer aus Plauen wieder drei Punkte einzufahren. Vergangene Saison reichte es gegen die erfahrene Mannschaft nur zu einem Punkt aus zwei Spielen, doch diesmal waren die Vorzeichen andere, denn die Gäste haben derzeit mit großen Personalproblemen zu kämpfen während unsere Elf fast aus dem Vollen schöpfen kann.
Dementsprechend begann man die Partie mit einer sehr mutigen Aufstellung und Taktik. Dies hätte nach 2 Minuten beinahe schon gefruchtet, doch als Röhling den Ball im Netz versenkt, erkennt der Assistent richtigerweise auf Abseits. Die kalte Dusche folgte im Gegenzug. Bei einem Diagonalball pennt man und Michel Bär lässt sich solch eine Chance nicht nehmen, 0:1. Es ging weiter Schlag auf Schlag, bereits in der 6. Minute kann Johnny Rau den Ausgleich erzielen, als er eine klasse Flanke von Finger volley versenkt. 11 Minuten waren gespielt, als bereits der 3. Treffer fiel: Eine gut angeschlagenenen Freistoß von Roth kann ein Stahlbauer nur ins eigene Tor bugsieren. Doch die Gäste zeigten sich nicht geschockt und glichen erneut aus. Unterdörfer traf zum 2:2 nach nicht mal 20 Minuten. Nun beruhigte sich dieser offene Schlagabtausch etwas und die Torraumszenen wurden weniger. Zweimal musste Merkur-Keeper Sebastian Walter seine ganze Klasse zeigen und sein Team vorm erneute Rückstand bewahren.
Im 2. Durchgang gab Merkur II sofort den Ton an und wurde belohnt. Zunächst scheiterte Rödel mit einem Geschoss noch am Lattenkreuz, doch wenig später nutzte er einen Foulelfmeter (Bär an Finger) zur 3:2-Führung. Anschließend hatte man zahlreiche Torchancen um das 4. Tor zu erzielen, doch Stahlbau kam nach einer Stunde wie aus heiterem im Himmel zum Ausgleich, erneut nutzte Bär einen eklatanten Abwehrfehler. Doch Merkur antwortete prompt und wieder war Rödel zur Stelle. Er staubte nach einem Rau-Knaller in Mittelstürmermanier ab. Als Nino Lassek in der 65. Minute das 5:3 erzielte, es war sein erster Pflichtspieltreffer, der zudem nach einem herrlichen Spielzug über Roth, Finger und Rau zu Stande kam, dachte alle die Messen seien gelesen, denn Stahlbau machte auch körperlich nicht den Eindruck noch etwas entgegensetzen zu können. In der Folge verpasste man es das Ergebnis in die Höhe zu schrauben. Stahlbau kam in der Nachspielzeit eher glücklich zum Anschlusstreffer, Pascal Müller versenkte mit Hilfe des Innenpfosten. Das man in den verbleibenden Sekunden noch einmal zittern musste war eigentlich unglaublich. Stahlbau warf nochmal alles nach vorn und spielte Michel Bär frei, der Walter umkurvte und aufs leere Tor schoß, Hieronimus konnte aber geistesgegenwärtig reagieren und den Ball vor der Linie blocken. Diese Schrecksekunde wenige Momente vorm Abpfiff hätte man sich leicht ersparen können wenn man zum einen vorn mehr aus den sich bietenden Chancen gemacht hätte und im Defensivverbund weniger Fehler gemacht hätte. Doch am Ende stehen drei hochverdiente Punkte! (MS)