Gelingt beim Tabellenletzten der sechste Auswärtssieg in Folge?

von Steffen Windisch
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Merkur Oelsnitz fährt am Sonntag als Tabellenzweiter nach Großrückerswalde und konnte in der Rückrunde alle fünf Auswärtsspiele für sich entscheiden. Doch auch wenn der Gastgeber abgeschlagen am Tabellenende steht und mit neun Punkten Rückstand auf den ersten offiziellen Nichtabstiegsplatz kaum noch Hoffnung auf den Klassenerhalt besteht, ist Vorsicht geboten. Denn mit einer Leistung wie letzte Woche bei der 1:4-Niederlage gegen Lichtenstein dürfte selbst ein Punktgewinn schwer werden. Die Luft ist raus, war am vergangenen Sonntag öfters unter den Zuschauern zu hören, doch davon wollen die ehrgeizigen Trainer Jens Starke und Axel Schröter nichts hören. "Wir wollen die bestmögliche Platzierung und das was wir uns in den vergangenen Wochen aufgebaut haben, nicht in den letzten Spielen wieder einreißen", so der Tenor von Co-Trainer Axel Schröter. Die personelle Situation wird sich nur wenig verbessern. Auch diesmal werden wieder einige Stammspieler fehlen, darunter mit Robert Hofmann (20 Tore) der beste Torschütze. Anstoß auf dem Kunstrasenplatz in Großrückerswalde bei Marienberg ist 15 Uhr.

 

 

Wir suchen Verstärkung

von Marco Schwab
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Der SV Merkur setzt auch in Zukunft weiter verstärkt auf seinen eigenen Nachwuchs!

Unsere Männermannschaften sorgen derzeit mit Platz 2 in der Landesklasse Sachsen und Rang 1 in der Kreisliga Vogtland für Furore, doch Merkur setzt vor allem auf die Nachwuchsarbeit. Deshalb stehen Woche für Woche unsere qualifizierten und fußballerfahrenen Trainer auf dem Platz und geben ihr Wissen an die Kleinsten bis hin zu den jungen Erwachsenen weiter. Um auch in Zukunft in allen Altersklassen Talente ausbilden zu können, sind wir immer auf der Suche nach Mädchen und Jungen die Lust auf Fußballspielen haben oder sich sportlich betätigen wollen. Bevorzugt suchen wir Kinder im Alter von 4 bis 9 Jahren, aber auch ältere Kids sind gern gesehen.
Unsere traumhaften Trainingsbedingungen mit Rasenplatz und Kunstrasenplatz im Elstertalstadion und der Sporthalle Oelsnitz sind nur einige weitere Argumente dafür, dass jeder Nachwuchsfußballer beim SV Merkur bestens aufgehoben ist. Mannschaftsabende, Trainingslager oder Ausflüge begeistern unsere Nachwuchsspieler seit Jahren, sodass sich jedes Kind, dass mit Ehrgeiz dem Volkssport Nummer 1 nachgehen will, bei uns wohlfühlen wird.

Remis bei Concordia Plauen

von Marco Schwab
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SV Concordia Plauen - SpG Merkur Oelsnitz/ Eichigt 2:2 (1:1)

Nachdem man 4 Spiele sieglos blieb und vergangene Woche bei Wacker Plauen eine desaströse Leistung ablieferte, drehte das Trainerteam an allen möglichen Rädchen, um die Mannschaft wieder in die Spur zu bringen. Neues System, neue Formation, ungewohnte Postionen und ein neuer Kapitän sollten die Sinne aller Spieler schärfen. Zudem bekam man aus der C1 mit Fritz Kempin und Niklas Günther zwei Talente, die eine starke Leistung ablieferten.

Man startete gut in die Partie und kam nach guter Vorarbeit von Cöcelli durch Koltermann zur Führung in der 18. Minute. Er setzte sich im Strafraum gut durch und hämmerte den Ball unhaltbar unter die Latte. Doch bereits im Gegenzug der Ausgleich der Con: In der Abwehr schlecht gestaffelt nutzte Maier die kollektive Unachtsamkeit mit einem gefühlvollen Abschluss ins lange Eck. In der Folge kam die Heimmannschaft besser ins Spiel und Torhüter Müller musste mehrmals seine Klasse bei Großchancen zeigen. Im 2. Durchgang wogte das Spiel hin und her, es gab Chancen auf beiden Seiten. Nach einem Standard, wie sollte es anders sein, ging die Con erneut durch ihren besten Mann Artur Maier in Führung. Her sah die gesamte Hintermannschaft mehr als schlecht aus. Doch man ließ sich nicht unterkriegen, wechselte offensiv Günther für Schiller und kam zum verdienten Ausgleich. Wieder Cöcelli bediente Spitzner, der endlich mal wieder seine Stärke ausspielte und eiskalt im langen Eck versenkte. In den letzten 20 Minuten war unsere Elf eher am Drücker, hatte durch den eingewechselten Schiller auch die Riesenchance zum Sieg, die Hüter Behrens hervorragend parierte, musste sich aber mit dem Remis zufrieden geben. Merkurs Torwart Müller sicherte den Punkte mit einer Klasse-Parade gegen Maier schlussendlich.

Im Endeffekt kann man mit der Leistung, vor allem kämpferisch und läuferisch, hochzufrieden sein. Alle Spieler holten alles aus sich heraus, doch es sollte wieder nicht sein. Das spielerisch eine gewisse Verunsicherung besteht ist nach den letzten Misserfolgen nur logisch, doch man kann optimistisch in die letzten 3 Spiele gehen und wird dort versuchen, in der Tabelle weiter Boden gutzumachen.

Kein guter Tag für Merkur

von Steffen Windisch
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SV Merkur Oelsnitz - SSV Fortschritt Lichtenstein 1:4 (1:0)

 

Merkur Oelsnitz war gestern in der Landesklasse bei der 1:4-Heimniederlage gegen Aufsteiger Fortschritt Lichtenstein chancenlos, hat aber dennoch den zweiten Tabellenplatz verteidigt, da die Verfolger ebenfalls patzen. Es war die zweite Niederlage im zehnten Rückrundenspiel. Das Fehlen von fünf Stammspieler - sogar Michael Müller musste reaktiviert werden - konnte das Team von Trainer Jens Starke zu keiner Zeit kompensieren. Die Gäste, die dringend Punkte gegen den Abstieg benötigten, gingen mit dem ersten Angriff früh in Führung (6.) und hatten danach leichtes Spiel. Die Rand-Zwickauer wirkten zweikampstärker, entschlossener und wollten offensichtlich von Anfang an die drei Punkte mit nach Hause nehmen. Merkur leistete sich dagegen in allen Mannschaftsteilen Fehler und kam nur selten in den gegnerischen Strafraum und zu Chancen. Nach dem Seitenwechsel entschied nach knapp einer Stunde ein Doppelschlag die Partie. Zunächst schloss der füllige Sebastian Doro, im Nachwuchs der TSG Hoffenheim ausgebildet und danach auch kurze Zeit beim FSV Zwickau aktiv, einen schnellen Angriff überlegt ab. Und nur eine Minute später erhöhte  Rico Bär (59.) mit seinem 20. Saisontreffer fast auf die gleiche Art und Weise. Nach einem kapitalen Fehler vom Lichtensteiner Torwart Müller, der einen harmlosen Ball fallen ließ und danach André Zenner von den Beinen holte, verwandelte Nguyen Tan (63.) den Strafstoß sicher. Der Gästesieg geriet aber nie in Gefahr, im Gegenteil, Erik Kasper erzielte noch das vierte Tor. Die Lichtensteiner hätten mit einer mittelmäßigen Leistung am Ende sogar noch mehr Tore erzielen können. Einzig Keeper Patrick Speri verhinderte mit drei Paraden eine höhere Niederlage. Das ungute Gefühl von Axel Schröter hat sich nach dem Spiel bewahrheitet. "Man kann mal ein Spiel verlieren, nur die Art und Weise heute gefiel mir nicht", so Merkurs Co-Trainer.

 

Oelsnitz: Speri, Penzel (63. Müller), Persigehl, Hinte,  Zenner, Hädicke (46. Oehm), Kreul (75. Wunderlich), Steinel, Merkel, Schreiner, Nguyen Tan.

 Tore: 0:1 Oertel (6.), 0:2 Doro (58.), 0:3 Bär (59.), 1:3 Nguyen Tan (FE/63.), 1:4 Kasper (80.).

 Zuschauer:111

 Bild: Auch der zur Pause eingewechselte Dominik Oehm, er spielte bereits am Vortag in der Zweiten, hatte einen schweren Stand.

Ein weiterer Schritt Richtung Ziel

von Marco Schwab
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Merkur II besiegt Elsterberger BC am Ende deutlich!

SV Merkur 06 Oelsnitz II   -   Elsterberger BC   3:0 (1:0)

Am vergangenen Samstag stand für unserer Zweite das mit Spannung erwartete Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten aus Elsterberg an. Man musste auf die Toptorjäger Göbel und Hädicke verzichten, verkraftete diesen Verlust aber schlussendlich gut, da der 19-jährige Finger in die Bresche sprang. Von Beginn wollte man den Gegner unter Druck setzen und so zu Chancen kommen. Dies gelang in der 2. Minute erstmals gut, als Geiser auf die Reise geschickt wurde, aber am Keeper scheiterte.

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Merkur erwartet Aufsteiger Lichtenstein

von Steffen Windisch
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Merkur Oelsnitz möchte am Sonntag,  Anstoß 15 Uhr mit einem Heimsieg gegen Aufsteiger SSV Fortschritt Lichtenstein seinen zweiten Platz in der Landesklasse behaupten und die Erfolgsserie fortsetzen. Da der Gegner aus dem Zwickauer Land als Viertletzter mit 18 Punkten weniger als Merkur anreist, erübrigt sich die Frage nach der Favoritenrolle. Zudem sind die Gäste das zweitschwächste Auswärtsteam und konnten von 12 Partien nur eines siegreich gestalten. Allerdings muss Trainer Jens Starke nach Marcel Schuch auch auf seinen zweiten Torjäger verzichten. Robert Hofmann, mit 20 Treffern Führender in der Torschützenliste, zog sich vergangene Woche in Chemnitz eine Zerrung zu und fällt einige Wochen aus. Beim 2:1-Hinspielsieg trafen Hofmann und Merkel. Die Lichtensteiner haben mit 66 die meisten Gegentreffer kassiert, aber mit 50 auch nur ein Tor weniger erzielt als Merkur. In  Bär (19 Tore) besitzen sie ebenfalls einen Spieler, der letzte Woche beim 2:0 gegen Gelenau doppelt traf und weiß wo das Tor steht.