B-Jugend mit 2 Siegen wieder in der Erfolgsspur

von Marco Schwab
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Über zwei Monate mussten unsere B-Junioren auf einen Sieg warten. Seit dem Auftaktsieg gegen Wernesgrün gelangen in 5 Spielen nur 3 Remis bei 2 Niederlagen. Doch am vergangenen Sonntag konnte man endlich wieder über einen Dreier jubelen. Gegen die SG Kürbitz siegte man im Endeffekt hochverdient mit 9:0 (5:0). Das Spiel wurde mit reichlich Verspätung angepfiffen, da der angesetzte Schiri nicht antrat und so Ersatz aus den eigenen Reihen besorgt werden musste. Vogtlandliga-Referee G. Schwab sorgte bei den Gästen zwar für ständige Diskussionen, doch diese waren aufgrund der Überlegenheit der Heimelf völlig unnötig. Die Tore erzielten Cöcelli (3), Spitzner (2), Schiller, Smolla und Penzel. Aufgrund der reiferen Leistung in Sachen Technik, Taktik, Schnelligkeit und Robustheit war der Sieg auch in dieser Höhe verdient. Den angeschlagenen Spielern der Gäste wünschen wir gute Besserung.

Am gestrigen Samstag empfingen wir den FSV Treuen zum letzten Heimspiel der Saison. Wie schon im Hinspiel, dass man mit 3:0 gewann, wollte man auch hier einen Dreier holen, um sich in der Tabelle nach vorn zu arbeiten und den Heimnimbus zu bewahren. Anfangs hatte man mit der Dreierkette gegen drei Angreifer arge Probleme, geriet so in Rückstand nach schnellem Umschaltspiel, konnte diesen aber durch einen klasse Kopfball von Toni Smolla nach Penzel-Ecke noch vor der Pause egalisieren. Beide Mannschaften nahmen sich nicht viel in einem temporeichen und rassig geführten Spiel. Im 2. Durchgang stellte man auf die gewohnte Viererkette um, was unserem Team mehr Stabilität verlieh. So konnte man aus einer nun sehr sicheren Defensive immer wieder gefährlich nach vorn spielen. Das 2:1 erzielte C-Junior Niklas Günther, erst kurz zuvor eingewechselt, nach einem starken Diagonalball in der 65. Minute. Weitere gute Möglichkeiten blieben zuvor und danach ungenutzt, ehe erneut Toni Smolla per Kopf die Entscheidung in der Schlussminute erzielte. In Summe erneut ein verdienter 3:1-Sieg aufgrund der Leistungssteigerung in Halbzeit 2 und der Mehrzahl an Großchancen.

Nun kann man mit Vorfreude auf die letzte Partie in Ellefeld blicken, die in 2 Wochen stattfindet. Auch wenn der große Traum von der Meisterschaft ausblieb, kämpfte man sich nach einem tiefen Loch wieder an die Spitzengruppe ran, blieb in der gesamten Saison zu Hause unbesiegt und erzielte die mit Abstand meisten Tore.

Merkurs AH holen den Pokal nach 3:2-Sieg

von Steffen Windisch
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Es war vor etwa 100 Zuschauern das erwartete Finale auf Augenhöhe. Der FSV Bau Weischlitz hatte in Hälfte eins ein leichtes Chancenplus und Merkur-Keeper Christian Strobel verhinderte mit zwei Glanzparaden einen Rückstand. Auf der anderen Seite vergab Joachim Weigelt die größte Möglichkeit für die Sperken. Und dennoch: Wie der 62-Jährige im Mittelfeld sein Pensum über die volle Spielzeit von 80 Minuten abspult nötigt Respekt ab und davor kann, ja muss man nur den Hut ziehen. Mit dem schönsten Tor des Tages und einem typischen Danny Tischer-Tor wurde die Torflaute zwei Minuten nach Wiederanpfiff beendet. Ballannahme und Abschluss waren eine Augenweide. Als Mario Dietz einen Elfmeter verwandelte (56.) und Carlos Grimm einen kapitalen Abwehrfehler zum 3:0 nutzte (67.), schienen die Messen zu Gunsten für Oelsnitz gelesen. Doch der Gastgeber und Ausrichter ließ nur kurz die Köpfe hängen und witterte zwei Minute später durch einen Treffer von Kaiser wieder Morgenluft. Erst recht nach dem zweiten Treffer von Schaller vier Minuten vor Schluss. Oelsnitz war mit den Kräften am Ende und hatte bei einem fulminanten Lattenschuss Glück und in der Schlussminute hielt Schlussmann Strobel mit einer Riesenparade den Sieg fest. Am Ende war der Sieg für die erfolgsverwöhnten Mannen von Bernd Rentsch glücklich aber nicht unverdient.

Merkur vorerst zum letzten mal nach Olbernhau

von Steffen Windisch
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Merkur Oelsnitz reist am Sonntag in der Landesklasse zum souveränen Tabellenführer SV Olbernhau und strebt als Minimalziel einen Punkt an. Im Hinspiel kassierten die Sperken mit 0:6 die bisher höchste Niederlage, doch der schon länger feststehende Aufsteiger in die Landesliga schwächelt seit einigen Monaten und verlor letzte Woche mit 2:1 in Gelenau. Eigentlich würde der Spitzenreiter den Tabellenzweiten empfangen, wäre da nicht letzten Sonntag der merkwürdige und übereilte Spielabbruch gewesen. Der unerfahrene 29-jährige Schiedsrichter Thamke schickte beide Mannschaften in die Kabine und pfiff nicht wieder an. Dass die Thalheimer Akteure bei klarer Unterlegenheit und einem 1:4-Rückstand den Abbruch herbei sehnten, kann man aus ihrer Sicht nachvollziehen, aber eine Gefahr für Spieler und Zuschauer bestand bei der Wetterlage noch lange nicht. Die Leidtragenden sind am Ende beide Vereine, denen eine englische Woche bevor steht. Die Partie wird am kommenden Mittwoch, 19 Uhr nachgeholt. Es war aber nicht der einzige Ärger um das Schiedsrichtergespann. Der Sächsische Fußball Verband und speziell deren Schiedsrichteransetzer muss sich fragen, ob es Sinn macht, Schiedsrichter aus dem Raum Leipzig nach Oelsnitz zu beordern. Die für diese Spielklasse überdurchschnittlich hohen Fahrkosten plus die ohnehin fällige Pauschale haben die Zuschauereinnahmen fast komplett "aufgefressen". Damit braucht sich beim Verband auch niemand wundern, wenn einige Mannschaften aus der Vogtlandliga auf ihr Aufstiegsrecht verzichten.

Ü35 greift nach dem Pokal

von Steffen Windisch
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Am kommenden Wochenende finden in Weischlitz sämtliche Pokalendspiele im Vogtländischen Fußball Verband statt. Der FSV Weischlitz hat nach der Überflutung alle Hebel in Bewegung gesetzt, damit alle Spiele über die Bühne gehen können. Daher einen großen Dank auch vom SV Merkur an den Ausrichter, denn am vergangenen Freitag war auch eine Verlegung kurzzeitig in Betracht gezogen. Unser Verein ist dieses mal leider nur mit einer Mannschaft vertreten, macht aber dafür gleich den Anfang am Freitag um 18.30 Uhr. Die Alten Herren Ü35 treffen auf den Gastgeber FSV Weischlitz. Eine Favoritenrolle ist nicht auszumachen und eine Prognose schwer. Beide haben ihre Halbfinals hoch gewonnen und wurden kaum gefordert. Über entsprechende Unterstützung am Spielfeldrand würde sich das Team von Coach Bernd Rentzsch auf jeden Fall freuen, damit der Heimvorteil der Weischlitzer nicht zu sehr ins Gewicht fällt. Außerdem ist für die gastronomische Versorgung bestens gesorgt. 

"Schwere Unwetter" über Oelsnitz sorgen für Spielabbruch

von Steffen Windisch
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SV Merkur Oelsnitz - SV Tanne Thalheim 4:1 (4:1) Abgebrochen 2. Halbzeit wegen Unwetter

 Merkur Oelsnitz führte gestern in der Landesklasse gegen Tanne Thalheim zur Halbzeit mit 4:1 und dennoch gab es keinen Grund zur Freude. 95 Zuschauer sahen gegen eine äußerst anfällige Gästeabwehr sehenswerte und gut herausgespielte Tore. Gleich dreimal war André Zenner erfolgreich, dazu kam noch ein platzierter Schuss von Ken Kreul. Da waren gerade einmal 22 Minuten gespielt. Nach einer halben Stunde verkürzten die klar unterlegenen Gäste durch einen Kopfball  von Grasse auf 4:1 und waren mit diesem Ergebnis zur Pause noch gut bedient. Doch genau 40 Sekunden nach Wiederanpfiff - so im Spielberichtsbogen - geschah nahezu unglaubliches im Oelsnitzer Elstertalstadion. Der junge Schiedsrichter Thamke (Großbothen) aus dem Leipziger Raum unterbrach die Partie. Er sah die Gesundheit der Spieler gefährdet und schickte diese in die Kabine. "Ein Witz", so ein völlig aufgebrachter Mannschaftsleiter Lutz Hieronimus. Auch langjährige Fußballexperten wie die Trainer Jens Starke und Axel Schröter oder Pressesprecher Thomas Gräf waren konsterniert und fassungslos. Und auch die zahlreichen Gästefans hatten für die voreilige Entscheidung kein Verständnis. Denn es war weder Regen noch Donner zu vernehmen, sondern nur dunkle Wolken und ein leichter und weit entfernter Blitz. Die Regularien, so Thamke auf Nachfrage besagen, dass nach einer halben Stunde der Abbruch erfolgt, sollte sich nichts ändern. Und so kam es auch, nachdem Thalheimer Spieler den Schiedsrichter beeinflussten und der zweite leichte Blitz bei unveränderter Wetterlage am Horizont erschien. Laut Staffelleiter Horst Stein wird das Spiel zu 90 Prozent am Mittwoch, den 6. Juni um 18.30 Uhr neu angesetzt, da Thalheim noch gegen den Abstieg kämpft. Und dann würde es wohl wieder beim Stand von 0:0 losgehen.

Bild: Am Ende stand nicht der dreifache Torschütze André Zenner im Mittelpunkt, sondern der 29-jährige Schiedsrichter Alexander Thamke, der mit einem völlig voreiligen und überzogenen Spielabbruch für Aufsehen sorgte. 

Göbels Fünf-Minuten-Hattrick ebnet Weg zum Sieg

von Steffen Windisch
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Unsere Mannschaft hat beim 5:0 gegen den Leubnitzer SV seine Hausaufgaben souverän erledigt, musste aber die Meisterfeier um mindestens zwei Wochen verschieben, da die Kürbitzer ebenso sicher in Elsterberg (6:0) erfolgreich waren. Bei nach wie vor vier Punkten Vorsprung auf die SG Kürbitz reicht ein Sieg gegen Pausa oder Lauterbach zum Aufstieg in die Vogtlandklasse. Das Spiel gegen den LSV begann verhalten und nichts deutete in der Anfangsphase auf eine später derart hohe Überlegenheit hin. Nach einem genialen Pass von Röhling traf Göbel mit der ersten Chance (12.) zur Führung. Und nur eine Minute später profitierte der gleiche Schütze erneut von seiner hervorragenden Schusstechnik. Beim Hattrick und seinem 32. Saisontor stand er allerdings bei einem Schuss von Winkler im Weg und fälschte den Ball ab. "Ich konnte gar nicht so schnell ausweichen", so Göbel im Anschluss. Den 4:0-Pausenstand erzielte Finger (41.) mit einer überragenden Einzelleistung und ebenso coolen Abschluss. So gut und effektiv die Chancenverwertung vor dem Pausenpfiff war, so miserabel war sie danach. Sechs hundertprozentige Gelegenheiten wurden von Göbel, Winkler und Finger zum Teil fahrlässig vergeben und bei zwei Pfostenschüssen war Pech im Spiel. Einziger Lichtblick in Hälfte zwei: Röhlings Treffer nach knapp einer Stunde war sehenswert herausgespielt und überlegt vollendet. Bleibt noch die gute und umsichtige Spielleitung von Schiedsrichter Manfred Jahn zu erwähnen. Nächste Woche hat das Team von Trainer Kenny Häußler frei und danach empfangen wir wie eingangs erwähnt den VfB Pausa. Mit der gleichen Einstellung und Leistung wie in den letzten Spielen sollte hier das große Saisonziel erreicht werden.

Bild: Philipp Göbel beim Torschuss zum 2:0 (Harald Sulski)