SV Merkur Oelsnitz II - SpVgg Wernitzgrün 4:0 (2:0)

von Administrator
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18-Jähriger Röhling feiert Traumeinstand
Zum Pflichtspielauftakt 2018 empfing unsere Zweite die SpVgg Wernitzgrün. Gegen die Mannschaft aus dem Tabellenkeller sollte unbedingt ein Sieg her um weiter Druck auf Tabellenführer Kürbitz zu machen. Dies gelang am Ende souverän ohne groß zu glänzen.

Bereits in Minute 4 wurde das Spiel in die richtigen Bahnen gelenkt. Göbel schickte mit einem herrlichen Pass Maximilian Röhling, der in seinem 1. Männerpflichtspiel total abgezockt und mit großer Klasse den Ball zur Führung ins Tor chippte. Ein Traumtor zum Einstand, was sich wohl jeder 18-Jährige wünscht. In der 12. Minute erhöhte Nils Winkler, der erstmal nach halbjähriger Pause wieder auf dem Platz stand, mit einem klasse Schuss aus halbrechter Position, Vorlagengeber Max Röhling. In der Folge passierte im 1. Durchgang wenig. Die Gäste hatten ihre Möglichkeiten, doch Torhüter Walter war ebenso wie die Abwehr 90 Minuten gut konzentriert. Die Druckphase der Gäste Anfang der 2. Halbzeit überstand man ebenso schadlos. Philipp Göbel machte in der 54. Minute den Deckel drauf. Sein Freistoß schlug unhaltbar im Winkel ein. Bereits 3 Minuten später machte Tim Lorenz mit einem präzisen Schuss den Endstand klar. In der Folge passierte nicht mehr viel, sodass Merkur "Zwee" am Ende einen in dieser Höhe verdienten Sieg feierte. Positiv zu erwähnen ist noch, dass mit Tom Haas ein weiterer A-Jugendlicher kurz vor Schluss sein Debüt feierte und starke Ansätze zeigte. Nun heißt es in den kommenden Wochen gierig bleiben, um die sogenannten Pflichtaufgaben zu erfüllen. (M. Schwab)

 

Nachtrag: Das 3:0 war ein ganz besonderes Tor und das nicht, weil es das 50 Saisontor war, sondern Urgestein Tim Lorenz als Torschütze in die Statistik einging. Es sei dem sympatischen und stets zuverlässigen "Timme" gegönnt, denn an sein letztes Tor können sich wohl nur noch ganz wenige erinnern. Es war einmal vor vielen Jahren bei der Post in Plauen, also beim Sportverein, und danach durfte er den Aufstieg in die Kreisliga feiern. Wenn das mal kein gutes Omen ist.