"Merkur Zwee" startet in die Vorbereitung

von Marco Schwab
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Seit rund eineinhalb Wochen ist die 2. Mannschaft des SV Merkur wieder im Training. Am Samstag stand das 1. Testspiel auf dem Programm. Bei der SpG Bergen/ Werda gab es am Ende eine 2:0 Niederlage. Das Ergebnis war jedoch vollkommen zweitrangig, denn nach knapp 5 Monaten ohne Spiel musste sich die Mannschaft erst wieder auf den Wettkampfmodus einstellen. Bis zum Start der Vogtlandklassesaison bleiben Trainer Kenny Häußler - er geht in seine 4. Saison - und seinen Männern noch 5 Wochen Zeit um in den Trainingseinheiten an der nötigen Fitness und taktischen Details zu arbeiten. Personell gibt es wenig Neues zu vermelden. Aus der A-Jugend rücken mit Justin Penzel, Robert Voigt und Toni Smolla drei Spieler in den Männerbereich, die das Team durchaus bereichern können, wenn sie den notwendigen Ehrgeiz an den Tag legen. Verzichten muss man fortan leider auf Maik Rödel.

Ehe am 22.08 mit der 1. Runde des Vogtlandpokals das 1. Pflichtspiel auf dem Programm steht, stehen noch drei weitere Testspiele an. (MS)

2. Testspiel Sa., 08.08.2020 15:00 Uhr SG Traktor Lauterbach Sportplatz Lauterbach
3. Testspiel Di., 11.08.2020 18:30 Uhr SG Jößnitz  Sportplatz Jößnitz
4. Testspiel Sa., 15.08.2020 15:00 Uhr FC Fortuna Plauen Sportplatz Chrieschwitz PL
1. Runde Vogtlandpokal Sa., 22.08.2020 15:00 Uhr Sieger aus Spiel 7
SpG Bad Elster/VFC Adorf 2 vs. 1. FC Rodewisch 2
 auswärts
ggf. 2. Runde Vogtlandpokal Sa., 22.08.2020 15:00 Uhr offen offen
1. Spieltag Vogtlandklasse WE 05/06.09.2020  15:00 Uhr offen offen

Saisonrückblick: Merkur II in der Vogtlandklasse

von Marco Schwab
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Die 2. Mannschaft spielte die 2. Saison in der Sparkassen-Vogtlandklasse. Es sollte eine besonders kuriose werden. Aufgrund von Verbandsstreitigkeiten wurde die Klasse vor Saisonbeginn auf 13 Teams reduziert. Kurz vor dem 1. Spieltag strich der VfL Reumtengrün überraschend die Segel, sodass man mit nur 12 Teams und einigen freien Wochenenden in die Saison startete.

Der Auftakt bei Aufsteiger Wildenau lief mti enem Remis nicht ganz nach Plan, doch danach war unser junges Team gut „im Flow“ und kassierte erst am 9. Spieltag die erste Niederlage.  Dann kam man jedoch nicht mehr so recht in die Spur und konnte lediglich gegen Stahlbau Plauen gewinnen. Als die Mannschaft in den Startlöchern für die Rückrunde stand, stoppte Corona die „jungen Wilden“, sodass man auf eine wechselhafte Saison mit 5 Siegen, 3 Remis und 4 Niederlagen zurückblickt. Damit steht am Ende Rang 6 zu Buche, was immerhin obere Tabellenhälfte und eine Verbesserung im Vergleich zur Vorsaison um zwei Plätze bedeutet. Niklas Müller war als einziger Spieler in all diesen 12 Spielen im Einsatz. Bester Torschütze war Routinier Maik Rödel mit 12 Treffern, ihm folgt mit großem Abstand Johnny Rau (6).
Trainer Kenny Häußler wird auch in der kommenden Saison sein Traineramt bei der 2. Mannschaft des SV Merkur fortführen. Er blickt wie folgt auf die abgelaufene Saison zurück: "Wir hatten das 1. Ziel uns im Vergleich zur Vorsaison zu verbessern, was wir erreicht haben. Damit können wir zufrieden zurückblicken. Das 2. Ziel war die Mannschaften an der Tabellenspitze immer wieder zu ärgern, was uns im Vergleich zur Vorsaison weniger gelang. Es bleibt Spekulation, wie wir die 2. Saisonhälfte bestritten hätten, aber ich blicke optimistisch auf die kommende Saison.“

Personell wird sich nach jetzigem Stand wenig ändern. Wie gewohnt rücken einige A-Jugendliche nach oben, die das klare Ziel haben, sich im Männerbereich beim SV Merkur zu bewähren. Die Vorbereitung auf die neue Saison startet Ende Juli. (MS)

Als die 'Weltbeste Zweite' Kreismeister wurde

von Marco Schwab
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Oft kommt es im Fußball wahrscheinlich nicht vor, dass eine 2. Mannschaft die Erste einholen würde. Merkur Oelsnitz hätte dieses Phänomen im Jahr 2005 jedoch erlebt, wären da nicht die Statuten der Fußballverbände. Denn die damals als 'Weltbeste Zweite' getaufte Mannschaft, gespickt mit jungen Wilden wie Manuel „Icke“ Wunderlich, Patrick Penzel oder Alexander Michel sowie erfahrenen Recken wie Lutz „Alf“ Hieronimus, Thomas Greil und Holger Dörks, holte sich mit sage und schreibe 9 Punkten Vorsprung den Kreismeistertitel der Saison 2004/05. Die Erste verpasste den Aufstieg in die Bezirksliga mit zwei Pünktchen Rückstand jedoch knapp, sodass der Aufstieg verwehrt blieb.

Im 2. Jahr nach dem Aufstieg in die Kreisliga – damals höchste Spielklasse des Kreisverbandes Vogtland/ Plauen – ballerte man sich mit 5 Auftaktsiegen frühzeitig an die Tabellenspitze. Aufgrund eines zwischenzeitlichen Durchhängers beendete man die Hinrunde auf Rang 3, fünf Punkte hinter Spitzenreiter VfB Plauen Nord.
In der Rückrunde war die Mannschaft des damaligen Trainers Michael Hiemisch jedoch nicht mehr aufzuhalten. Aus 13 Spielen holte man 32 Punkte und konnte zwei Spieltage vor Saisonende den Meistertitel klar machen. Nach Toren von Toni Puchta und Axel Wunderlich bezwang man den SV Bobenneukirchen und feierte bei strömendem Regen den Titel. Trainer Hiemisch damals gegenüber der Freien Presse: „Ich bin stolz auf meine Jungs. Wir waren wohl die konstanteste Mannschaft und hatten die Saison über nur wenige Ausfälle zu beklagen. Wir haben unseren Teil getan, die Aufstiegsentscheidung liegt nicht in unserer Hand. Sollte es nicht klappen, wäre es auch kein Beinbruch.“ Eine Woche später war klar – es klappt nicht. Merkurs Bezirksklasse-Mannschaft verspielte den Aufstieg, Vize-Kreismeister und Ortsrivale Traktor Lauterbach konnte somit in die Bezirksklasse aufsteigen. Doch die 'Weltbeste Zweite' wurde ihrem Ruf gerecht und alle Protagonisten denken gern an diese Zeit zurück. (MS)

Merkur II mit zweitem guten Testspielauftritt

von Marco Schwab
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Am Samstag bestritt unsere 2. Mannschaft ihr 2. Testspiel zur Vorbereitung auf die Rückrunde in der Vogtlandklasse. Auf dem heimischen Kunstrasen empfing man den Kreisliga-Spitzenreiter VfB Schöneck, der bereits am Tag zuvor im Einsatz war.

Die 1. Hälfte gestaltete sich noch relativ ausgeglichen. Merkur ging früh durch Florian Finger in Führung, stand in der Folge gegen harmlose Gäste kompakt und hatte seinerseits Pech weitere Kontermöglichkeiten nicht auszunutzen. Im 2. Durchgang bestimmte unsere junge Elf dann durchgehend die Partie und konnte noch fünf Mal einnetzen. Es trafen: Hädicke (2), Rödel, Prang und erneut Finger. Alles in allem ein ordentlicher Test, bei dem erneut einige Spieler fehlten. Im Tor feierte der 18-jährige A-Jugendhüter Willi Müller sein Männerdebüt.

Nächsten Samstag ist man zu Gast bei Grün-Weiß Tanna. Mal sehen ob uns der thüringer Kreisligist mehr abverlangt. (MS)

Merkur II mit starkem Testspielstart

von Marco Schwab
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Am Samstag empfing unsere Vogtlandklassemannschaft den Vogtlandligisten FC Werda zum ersten von 4 Testspielen. Mit einem 5:2 konnte man überraschen und einen am Ende deutlichen Erfolg feiern, der jedoch über den Spielverlauf etwas hinweg täuscht. Während unsere Elf defensiv zumeist gut verteidigte und mit Frank Paetz einen großartigen Rückhalt hatte war Werda spielerisch überlegen, machte daraus jedoch zu wenig. Entscheidender Unterschied an diesem Tag: Merkur II nutzte seine Konter kaltschnäuzig und clever, während die Gäste eine eklatante Chancenverwertung aufwiesen. Für Merkur trafen Finger, Hädicke (2), N. Müller und Prang, für Werda netzten Schmalfuß und Kalan (FE) ein.

Ein gelungener erster Test, dessen Ergebnis man nicht überbewerten darf. Am kommenden Samstag erwarten wir den VfB Schöneck zum nächsten Vorbereitungsspiel auf dem Oelsnitzer Kunstrasenplatz. (MS)

Merkur bei Futsal Endrunde auf Rang 4

von Marco Schwab
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Unsere Zweite Mannschaft konnte am Sonntagnachmittag in der Plauener Kurt Helbig Halle den vierten Platz erzielen. Nachdem man sich in der Gruppenphase noch als Erster qualifizierte, konnte man vor allem offensiv leider nicht an diese Leistungen anknüpfen. Nach einem ordentlichen Turnierstart mit einem 2:0 Sieg über Wacker Plauen, folgte schon im zweiten Spiel die spielstärkste Mannschaft des Teilnehmerfeldes. Der SSV Bad Brambach setzte sich knapp mit 1:0 gegen unsere Truppe durch, obwohl hier durchaus mehr drin gewesen wäre. Nach einer taktischen Umstellung konnte man im folgenden Spiel gegen die bis dahin verlustpunktfreien Plauener der Lok einen souveränen 2:0 Sieg einfahren. Nach diesem Spiel war sogar der Turniersieg aus eigner Kraft noch möglich. Doch leider waren die eigene Leistung, das Spielglück und auch das Schiedsrichterduo im Spiel gegen Rodewisch nicht endrundenreif. Nach einem in der Entstehung mehr als fragwürdigen direkt verwandelten Freistoß, und der noch strittigeren Herausstellung von Rödel erzielte Rodewisch mit einem 10 Meter den Endstand zum 0:2. Die Schultern hingen nun sichtlich nach unten, und obwohl im abschließenden Spiel gegen Pausa/Mühltroff noch Platz 3 möglich war, kam verständlicherweise keine große Euphorie mehr auf. So unterlag man verdient, aber leider wieder ohne eigenen Torerfolg mit 0:2.
Den Turniersieg holte sich denkbar knapp aber hochverdient der SSV Bad Brambach, vor dem 1. FC Rodewisch.
Bild: Torhüter Hädicke und Aufbauspieler Rödel waren auch in der Endrunde die Stützen unserer jungen Mannschaft, welche defensiv zu überzeugen wusste, offensiv aber oftmals den eigenen Ansprüchen nicht gerecht werden konnte. (SH)

Kader: Hädicke, Rödel, Eichler, Roth, Finger, Liebich, Grzeski, Prang, Rau