Merkur holt sich die drei Punkte zurück

von Steffen Windisch
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SV Merkur Oelsnitz - SV Tanne Thalheim 4:2 (2:2)

 Tore: 0:1 Grasse (9.), 1:1 Schreiner (29.), 1:2 Nitzsche (35.), 2:2 Oehm (40.),

          3:2 Schreiner (58.), 4:2 Baumann (86.).

 Merkur hat das Wiederholungsspiel gegen Tanne Thalheim gewonnen, aber es war wie erwartet ein ganz anderes Spiel als vor 10 Tagen. Die Gäste wirkten bissiger, viel  lauffreudiger und gingen zweimal in Führung. Doch Merkur konnte noch vor der Halbzeit jeweils den Ausgleich erzielen. Dominic Oehm zirkelte in einem seiner besten Spiele seit langer Zeit einen Freistoß an den Pfosten und Willi Schreiner reagierte am schnellsten und verwandelte sicher. Davor verhinderte allerdings Keeper Daniel Thoß mit einer starken Paraden bei einem Kopfball aus kurzer Distanz das 0:2. Das 2:2, ein Schlenzer von Oehm ins lange Eck, war schon allein das Eintrittsgeld wert. Die Führung für Merkur nach knapp einer Stunde war  sehenswert herausgespielt und überlegt von Schreiner vollendet. Thalheim ließ aber nicht locker und war immer durch seine beiden schnellen Stürmer gefährlich. Abwehrchef Ricardo Persigehl und seine Mannen hatten einige brenzlige Situationen zu überstehen. Die Entscheidung fiel vier Minuten vor Schluss. Steve Hädicke bediente mit einem genialen Pass André Zenner und der dreifache Torschütze vom abgebrochenen Spiel leitete den Ball uneigennützig weiter zum eingewechselten Sven Baumann. Die Erleichterung war Jens Starke danach anzusehen. "Hut ab, was die Jungs heute nochmal rausgehauen haben", so der Trainer.

Bild: Der zweifache Torschütze Willi Schreiner (vorn) und Dominic Oehm (links) hatten großen Anteil am Merkur-Sieg.

Gutes Spiel, aber keine Punkte in Olbernhau

von Steffen Windisch
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SV Olbernhau - SV Merkur Oelsnitz 4:1 (1:0)

 Unsere Mannschaft unterlag beim Spitzenreiter SV Olbernhau mit 1:4 und wurde unter Wert geschlagen. Denn die Leistung war trotz 75 Minuten Unterzahl aller Ehren wert. In der an Höhepunkten armen ersten Hälfte begann alles mit der Roten Karte für Rico Steinel nach 15 Minuten und einer Notbremse. Ein Olbernhauer Spieler lief frei durch und wurde kurz vor dem Strafraum am Trikot fest gehalten. Vier Minuten später ging der Gastgeber in Führung. Nach einem weiten und abgewehrten Einwurf, stand Domke bei einem verunglückten Schuss goldrichtig und lenkte den Ball mit dem Kopf ins entlegene Eck. Die dritte nennenswerte Szene war ein Schussversuch von Dominic Oehm, der gerade noch geblockt wurde. Hier wäre schon der Ausgleich möglich gewesen. Der fiel dann zwei Minuten nach Wiederanpfiff durch einen Bilderbuch-Angriff über Willi Schreiner und Oehm. Ricardo Persigehl stand am Ende der Kombination völlig blank und verwandelte eiskalt. Doch die starke kämpferische Leistung der gesamten Mannschaft wurde nicht belohnt. In der Freude über den Ausgleich wurde man hinten nachlässig und Schuster kam gleich zweimal frei zum Schuss. Beim ersten Versuch verzog er noch, aber drei Minuten später hämmerte er den Ball in die Maschen (53.). Die Gäste gaben aber nicht auf und drängten auf den erneuten Ausgleich. Die nicht sattelfeste Olbernhauer Hintermannschaft hatte Probleme und Glück, dass André Zenner am Keeper scheiterte. Merkur hielt das Spiel lange offen und musste sich erst durch zwei weitere Treffer in den letzten acht Minuten geschlagen geben. Am kommenden Mittwoch (19 Uhr) erfolgt die Nachholpartie gegen Tanne Thalheim. Und Jens Starke hat seine Mannschaft schon darauf eingeschworen: "Es wird gewiss kein einfaches Spiel", so der Trainer, wohl wissend, dass das abgebrochene Spiel vor einer Woche beim Stand von 4:1 für Oelsnitz kein Maßstab mehr ist.

Merkur vorerst zum letzten mal nach Olbernhau

von Steffen Windisch
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Merkur Oelsnitz reist am Sonntag in der Landesklasse zum souveränen Tabellenführer SV Olbernhau und strebt als Minimalziel einen Punkt an. Im Hinspiel kassierten die Sperken mit 0:6 die bisher höchste Niederlage, doch der schon länger feststehende Aufsteiger in die Landesliga schwächelt seit einigen Monaten und verlor letzte Woche mit 2:1 in Gelenau. Eigentlich würde der Spitzenreiter den Tabellenzweiten empfangen, wäre da nicht letzten Sonntag der merkwürdige und übereilte Spielabbruch gewesen. Der unerfahrene 29-jährige Schiedsrichter Thamke schickte beide Mannschaften in die Kabine und pfiff nicht wieder an. Dass die Thalheimer Akteure bei klarer Unterlegenheit und einem 1:4-Rückstand den Abbruch herbei sehnten, kann man aus ihrer Sicht nachvollziehen, aber eine Gefahr für Spieler und Zuschauer bestand bei der Wetterlage noch lange nicht. Die Leidtragenden sind am Ende beide Vereine, denen eine englische Woche bevor steht. Die Partie wird am kommenden Mittwoch, 19 Uhr nachgeholt. Es war aber nicht der einzige Ärger um das Schiedsrichtergespann. Der Sächsische Fußball Verband und speziell deren Schiedsrichteransetzer muss sich fragen, ob es Sinn macht, Schiedsrichter aus dem Raum Leipzig nach Oelsnitz zu beordern. Die für diese Spielklasse überdurchschnittlich hohen Fahrkosten plus die ohnehin fällige Pauschale haben die Zuschauereinnahmen fast komplett "aufgefressen". Damit braucht sich beim Verband auch niemand wundern, wenn einige Mannschaften aus der Vogtlandliga auf ihr Aufstiegsrecht verzichten.

"Schwere Unwetter" über Oelsnitz sorgen für Spielabbruch

von Steffen Windisch
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SV Merkur Oelsnitz - SV Tanne Thalheim 4:1 (4:1) Abgebrochen 2. Halbzeit wegen Unwetter

 Merkur Oelsnitz führte gestern in der Landesklasse gegen Tanne Thalheim zur Halbzeit mit 4:1 und dennoch gab es keinen Grund zur Freude. 95 Zuschauer sahen gegen eine äußerst anfällige Gästeabwehr sehenswerte und gut herausgespielte Tore. Gleich dreimal war André Zenner erfolgreich, dazu kam noch ein platzierter Schuss von Ken Kreul. Da waren gerade einmal 22 Minuten gespielt. Nach einer halben Stunde verkürzten die klar unterlegenen Gäste durch einen Kopfball  von Grasse auf 4:1 und waren mit diesem Ergebnis zur Pause noch gut bedient. Doch genau 40 Sekunden nach Wiederanpfiff - so im Spielberichtsbogen - geschah nahezu unglaubliches im Oelsnitzer Elstertalstadion. Der junge Schiedsrichter Thamke (Großbothen) aus dem Leipziger Raum unterbrach die Partie. Er sah die Gesundheit der Spieler gefährdet und schickte diese in die Kabine. "Ein Witz", so ein völlig aufgebrachter Mannschaftsleiter Lutz Hieronimus. Auch langjährige Fußballexperten wie die Trainer Jens Starke und Axel Schröter oder Pressesprecher Thomas Gräf waren konsterniert und fassungslos. Und auch die zahlreichen Gästefans hatten für die voreilige Entscheidung kein Verständnis. Denn es war weder Regen noch Donner zu vernehmen, sondern nur dunkle Wolken und ein leichter und weit entfernter Blitz. Die Regularien, so Thamke auf Nachfrage besagen, dass nach einer halben Stunde der Abbruch erfolgt, sollte sich nichts ändern. Und so kam es auch, nachdem Thalheimer Spieler den Schiedsrichter beeinflussten und der zweite leichte Blitz bei unveränderter Wetterlage am Horizont erschien. Laut Staffelleiter Horst Stein wird das Spiel zu 90 Prozent am Mittwoch, den 6. Juni um 18.30 Uhr neu angesetzt, da Thalheim noch gegen den Abstieg kämpft. Und dann würde es wohl wieder beim Stand von 0:0 losgehen.

Bild: Am Ende stand nicht der dreifache Torschütze André Zenner im Mittelpunkt, sondern der 29-jährige Schiedsrichter Alexander Thamke, der mit einem völlig voreiligen und überzogenen Spielabbruch für Aufsehen sorgte. 

Merkur Oelsnitz - SV Tanne Thalheim

von Steffen Windisch
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Merkur Oelsnitz will am Sonntag, Anstoß 15 Uhr in der Landesklasse im vorletzten Heimspiel der Saison gegen SV Tanne Thalheim seine Heimbilanz verbessern und den zweiten Tabellenplatz festigen. Denn den 25 Auswärtspunkten stehen im Vergleich "nur" 23 Zähler auf heimischen Boden zu Buche. Und die Chancen stehen so schlecht nicht. Zum einen hat sich nach der zweiwöchigen Pause die Ausfallliste verringert und zum anderen gastiert mit Thalheim eine Mannschaft in Oelsnitz, die als Tabellendreizehnter gegen den Abstieg kämpft. Im Hinspiel trennten sich beide Vereine 3:3, wobei Robert Hofmann seinen zweiten Treffer zum Ausgleich erst in der Nachspielzeit erzielte.

Ungefährdeter Sieg beim Letzten

von Steffen Windisch
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SV Großrückerswalde - SV Merkur Oelsnitz 4:7 (2:4)

 Merkur Oelsnitz hat mit seinem sechsten Auswärtssieg in Folge und einem Torfestival beim Schlusslicht SV Großrückerswalde seinen zweiten Tabellenplatz gefestigt. Beim "Tag der offenen Tür" bekamen die Zuschauer auf dem Kunstrasenplatz von Abwehrfehlern, gelungenen Spielzügen und sehenswerten Toren alles geboten. Bereits nach zwei Minuten erlief Zenner einen Rückpass und vollendete abgeklärt. Gut zehn Minuten später vergaben erst Oehm und Zenner zwei dicke "Bretter" und dann folgte das Geschenk auf der anderen Seite. Einen Rückpass spielte Merkur-Keeper Speri dem Gegner in die Füße, der zum Ausgleich ein netzte. Ein Doppelschlag und zwei schnelle Angriffe brachten durch Schreiner (31.), wobei hier Hädicke mit einem Kopfball der Hauptanteil gehörte und Heydeck (33.) die 3:1-Führung. Der Gastgeber verkürzter mit einem Freistoß, doch Zenner stellte noch vor der Pause den alten Abstand wieder her. Es hätten durchaus noch mehr Treffer fallen können, denn zweimal liefen Merkur-Spieler noch alleine auf den Torhüter zu und scheiterten. Nach dem Seitenwechsel folgte die stärkste Phase der Gäste. Sehenswerte Spielzüge veredelten Nguyen Tan (49.) und Zenner (52.) mit seinem 10. Saisontor. Das siebente Tor war ein Kopfball von Persigehl im Anschluss an einer Ecke. Danach zog wieder etwas der Schlendrian ein. Anstatt konsequent so weiterzuspielen, wurde öfters zum Leidwesen der Trainer Starke und Schröter der schwierigere statt der einfache Ball gespielt. Bemerkenswert: Großrückerswalde, das nach einem einjährigen Gastspiel wieder in die Erzgebirgsliga zurück kehren wird, spielte weiter mutig nach vorn und belohnte sich noch mit einem weiteren Treffer.

Bild: André Zenner war mit drei Treffern maßgeblich beteiligt am Sieg in Großrückerswalde.