Siegesserie hält - Merkur auf Platz zwei

von Steffen Windisch
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Unser Team hat in der Landesklasse mit einem 4:2-Sieg bei IFA Chemnitz seine beeindruckende Serie fort gesetzt und nicht nur den vierten Sieg in Folge, sondern auch den achten im neunten Rückrundenspiel gefeiert. Dabei gerieten die Gäste bereits nach drei Minuten durch Möckel in Rückstand, als sie im Anschluss nach einer Ecke im Abwehrverhalten nicht gut aussahen. Doch mit einem Doppelschlag von Zenner (15./16.) drehten die Vogtländer die Partie. Vorrausgegangen waren zwei sehenswerte und schnelle Angriffe. Erst spielte Hinte einen langen Ball auf Hofmann, der überlegt mit dem Kopf  auf den Torschützen ablegte. Nur eine Minute später vollendete der Torschütze  einen gelungenen Spielzug über die rechte Seite. Der dritte Treffer war ein Tor der Marke der Extraklasse. Nach einem Ballgewinn durch Heydeck im Mittelfeld kam der Ball zu Nguyen Tan und dessen  Schuss aus etwa 18 Meter ging an die Lattenunterkante und sprang hinter der Torlinie auf (23.). Nach einer guten halben Stunde fiel die endgültige Entscheidung. Hofmann wurde gefoult und verwandelte den fälligen Elfmeter gleich selbst (34.). Es war sein dritter Elfer in Folge und sein 20. Saisontreffer. Leider musste der Oelsnitzer Top-Torjäger in der zweiten Hälfte verletzt raus. Trainer Starke: " Es sieht nicht gut aus. Wenn sich der Verdacht auf Muskelfaserriss bestätigt, dann wäre die Saison für ihn gelaufen." Nach der Pause war das Spiel aus Sicht der Gäste nicht mehr so gut. Keeper Speri, der für den verletzten Thoß im Kasten stand, verhinderte in jeder Halbzeit mit einer Glanzparade einen weiteren Gegentreffer. Nach dem zweiten Tor für die Chemnitzer hatte Oelsnitz auch bei einem Lattentreffer das Glück auf seiner Seite. Trainer Starke, der mit seinem Team auf einen sensationellen zweiten Platz vorgestoßen ist, war vor allem mit der Einstellung seiner Mannschaft zufrieden.

 

Oelsnitz: Speri, Persigehl, Hinte, Zenner, Heydeck, Hädicke, Hofmann (57. Kreul), Steinel, Merkel, Schreiner, Nguyen Tan.

Tore: 1:0 Möckel (3.), 1:1/1:2 Zenner (15./16.), 1:3 Nguyen Tan (23.), 1:4 Hofmann (FE/34.), 2:4 Klein-Heinzmann (63.).

SR: Philipp

Zuschauer: 25.

Merkur bei IFA Chemnitz - gelingt der vierte Sieg in Folge?

von Steffen Windisch
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Unsere Mannschaft reist am Sonntag, Anstoß 15 Uhr zum TSV IFA Chemnitz und trifft auf einen Gegner, der über viele Jahre in der Landesklasse oder früheren Bezirksliga zu den Spitzenteams zählte und meistens vor den Vogtländern in der Tabelle rangierte. Doch diesmal sind die Vorzeichen umgekehrt. Oelsnitz liegt auf Platz drei mit 42 Punkten, die beste Platzierung seit dem Wiederaufstieg vor zwei Jahren und IFA benötigt dagegen auf Platz neun noch Punkte für den Klassenerhalt. Dennoch ist sich Trainer Jens Starke und sein Team über die Schwere der Aufgabe bewusst. Vor zwei Wochen bezwangen die  Chemnitzer an gleicher Stelle, die Partie findet auf dem Kunstrasenplatz im Sportforum statt, den souveränen Tabellenführer SV Olbernhau mit 2:0. Beim 2:0-Erfolg im Hinspiel trafen Marcel Schuch und André Zenner.  

Der Torschütze zum 2:0 - Fotograf Thomas Gräf (Freie Presse)

Merkur gelingt Revanche gegen Marienberg

von Steffen Windisch
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Merkur Oelsnitz - FSV Motor Marienberg 3:0 (1:0) Merkur Oelsnitz hat sich in der Landesklasse nach einem 3:0-Sieg gegen Motor Marienberg nicht nur für die 1:6-Hinspielniederlage revanchiert, sondern auch auf den dritten Tabellenplatz verbessert. Obwohl die Partie über weite Strecken ausgeglichen war, hatte der Gastgeber, der auf die beiden Stürmer Zenner (Urlaub) und Schuch (verletzt) verzichten musste, die entscheidenden Momente auf seiner Seite. Spieler des Spiels war wieder einmal "Hofe" Hofmann, der einen weiten Abschlag von Keeper Thoß technisch gekonnt zur Führung verwertete (19.). Wenig später ging sein Heber knapp über das Gehäuse und Persigehl scheiterte mit einem Freistoß am gut reagierenden Gäste-Schlussmann. Kurz vor der Halbzeit dann eine Schrecksekunde im Merkur-Lager. Der Marienberger Hamann hämmerte den Ball an die Lattenunterkante und der Nachschuss wurde kläglich vergeben. Nach der Pause lag das 2:0 in der Luft, doch Schreiner verpasste das Leder knapp und Hofmanns abgefälschter Schuss ging ebenso knapp daneben wie sein artistischer Seitfallzieher. Auf der anderen Seite rettete Persigehl auf der Linie. Der eingewechselte Oehm brachte noch einmal frischen Schwung ins Merkur-Spiel. Nach einer starken Einzelleistung von Heydeck brauchte er nur noch den Fuß hinhalten für den erlösenden zweiten Treffer (81.). Nach einem Foul an Oehm in der Schlussminute verwandelte Hofmann den Strafstoß, anders als letzte Woche gegen Drebach, scharf und platziert zum 3:0 Endstand. Mit seinen 19 Saisontoren liegt der Torschütze vom Dienst nur noch einen Treffer hinter dem Führenden der Torjägerliste. Trainer Starke: "Wir haben bei den Temperaturen taktisch diszipliniert gespielt, wenig zugelassen und uns ordentlich präsentiert. Nur das zweite Tor muss eher fallen, dann wird es hinten raus ruhiger." Merkur: Thoß, Persigehl, Hinte, Heydeck, Baumann, Hädicke (66. Oehm), Hofmann, Rödel (33. Penzel), Steinel, Schreiner, Nguyen Tan (89. Wunderlich). Tore: 1:0/3:0 Hofmann (19./90.), 2:0 Oehm (81.) SR: Weise (Flöha) Zuschauer: 50

Marienberg zu Gast in Oelsnitz - Schmach vom Hinspiel vergessen machen lautet die Devise

von Steffen Windisch
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Unsere Mannschaft strebt in der Landesklasse gegen den FSV Motor Marienberg den dritten Sieg in Folge an und will sich in der Spitzengruppe festsetzen. Nach 22 Partien liegt Merkur mit 39 Zählern auf einen ausgezeichneten vierten Platz, nur einen Punkt hinter dem Tabellenzweiten Schneeberg. Damit trifft die vor der Saison von der sportlichen Leitung aufgestellte Vermutung und allgemeine These, dass das zweite Jahr in der höheren Spielklasse das schwierigere wird, zumindest auf Merkur nicht zu. Allerdings wäre der zweite Platz das Optimum, denn der zur Zeit leicht schwächelnde SV Olbernhau liegt mit einem Spiel weniger und 15 Punkten Vorsprung fast uneinholbar an der Tabellenspitze. Die Marienberger rangieren mit 25 Punkten auf Rang zehn und werden sich noch gern an das Hinspiel erinnern. An jenem 15. Oktober gelang ihnen mit 6:1 der höchste Saisonsieg. Trainer Jens Starke zum Gegner: " Wir haben sicherlich noch eine Rechnung offen und was gut zumachen. Ich erwarte, ähnlich wie vorige Woche gegen Drebach, kampfstarke Gäste, die jeden Punkt gegen den Abstieg benötigen. Die Liga ist relativ ausgeglichen und wir dürfen uns keine Nachlässigkeiten erlauben, sonst erlebt man das böse Erwachen." Das Spiel findet am Sonntag, 15 Uhr erstmals in diesem Jahr auf dem Rasenplatz im Elstertalstadion statt.

Merkur dreht Spiel in Drebach

von Steffen Windisch
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FV Krokusblüte Drebach/Falkenbach - SV Merkur Oelsnitz 2:3 (1:0)

 Der sechste Sieg im siebten Rückrundenspiel war für Merkur Oelsnitz ein ganz hartes Stück Arbeit und kein Vergleich zum 6:0-Sieg im Hinspiel. Die Gäste hatten lange Zeit nicht nur Probleme mit holprigen "Wiese" im Wolkensteiner Ortsteil Falkenbach, sondern auch mit der bissigen und harten Zweikampfführung des Gegners. Die Führung zur Halbzeit war bei einem Chancenverhältnis von 4:1 für den Gastgeber nicht unverdient. Nach einem weiten Einwurf und einer Kopfballverlängerung nickte Sieber aus Nahdistanz ein (26.).  Auch nach dem Seitenwechsel blühten die in lila-weiß gekleideten Krokusblüten weiter auf und erhöhten nach einem erneut weiten Einwurf auf 2:0 (48.). Reuter hämmerte einen zu kurz abgewehrten Ball sehenswert und unhaltbar in die Maschen. Nichts deutete zu diesen Zeitpunkt auf eine Aufholjagd hin. Nur Ersatzspieler "Icke" Wunderlich feuerte seine Spieler an: "Weiter gehts, wir haben schon ganz andere Dinger gedreht." Und nur sieben Minuten später fiel der Anschlusstreffer. Beim Herauslaufen aus dem Strafraum wurde Robert Hofmann gefoult. Schiedsrichter Görke, der sich öfters den Unmut auf beiden Seiten einhandelte, sah den Beginn des  Fouls auf der Linie, während viele Drebacher es außerhalb des Strafraumes sahen. Hofmann schoss flach und zentral und hatte Glück, dass der Ball unter dem Fuß des Keepers durchrutschte. Der Ausgleich in der 63. Minute war dann wieder ein typischer Hofmann-Treffer. Nach starker Vorarbeit von André Zenner schlenzte er den Ball überlegt neben den Pfosten. Davor allerdings rettete Merkur-Torhüter Daniel Thoß zweimal mit tollen Paraden. Mit einem Freistoß aus etwa 20 Meter über die Mauer und in den Winkel drehte Ricardo Persigehl die Partie. Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Da Oelsnitz gute Chancen nach Kontergelegenheiten durch Zenner und Merkel nicht verwertete, drängten die Drebacher bis in die Nachspielzeit vergeblich auf den Ausgleich. Trainer Jens Starke nach dem Spiel zur Mannschaft: "Wir haben einen 0:2-Rückstand gedreht und den Kampf hier angenommen. Männer, ich bin stolz auf euch."

 Oelsnitz: Thoß, Pesrigehl, Hinte, Zenner, Baumann, Hofmann, Rödel, Steinel, Merkel (87. Wunderlich), Schreiner, Nguyen Tan (65. Kreul/69. Oehm).

Tore: 1:0 Sieber (26.), 2:0 Reuter (48.), 2:1/2:2 Hofmann (55./63.), 2:3 Persigehl (71.).

SR: Görke.

Zuschauer: 82.

Merkur zu Gast bei Krokusblüte Drebach

von Steffen Windisch
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Unsere Mannschaft gastiert am Sonntag, Anstoß 15 Uhr in der Landesklasse beim Aufsteiger FV Krokusblüte Drebach/Falkenbach und geht zumindest von der Papierform her als Favorit in diese Begegnung, welche heute kurzfristig in den Wolkensteiner Ortsteil Falkenbach verlegt wurde. Merkurs Bilanz ist beeindruckend. Von sechs Rückrundenspielen gingen wir fünf mal als Sieger vom Platz. Und selbst die knappe 1:2-Niederlage gegen den Tabellenzweiten Schneeberg war unnötig, da man bis in die Schlussphase führte und zwei unglückliche Gegentore kassierte. Im Hinspiel gewann man durch ein Eigentor, und den Treffern von Heydeck, Hoffman (2) und Schuch (2) mit 6:0. Zumindest bei Schuch, letzte Saison Torschützenkönig und aktuell bei 9 Saisontreffern, wird wohl kein Tor mehr dazu kommen. Der Stürmer kugelte sich in Stollberg die Schulter aus, wurde vor zwei Wochen operiert und fällt für den Rest der Saison aus. Für Trainer Jens Starke gibt es keinen Grund den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen: "Wir bewerten das Hinspiel nicht über. Die Drebacher haben nicht umsonst 27 Punkte geholt und stehen im gesicherten Mittelfeld auf Platz acht." Oelsnitz auf Platz fünf mit 36 Punkten könnte sich im Falle eines Erfolges um ein Platz in der Tabelle verbessern.