Testspielphase beginnt mit einem Turnier

von Steffen Windisch
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Nach drei Trainingseinheiten beginnt für unsere erste Mannschaft die Vorbereitung mit einem Turnier am kommenden Samstag in Plauen. Im Rahmen des Sommerfestes beim SV Concordia Plauen treten ab 16 Uhr auf der Sportanlage an der Hegelstraße fünf Mannschaften im Modus "Jeder gegen Jeden" an. Dabei sind durchaus namhafte Teams am Start wie FC Concordia Schneeberg (Landesklasse), Fortuna Plauen (Vogtlandliga), der Gastgeber SV Concordia (Vogtlandklasse) und Pokalverteidiger VfB Plauen Nord (Kreisliga).

Vorbereitung startet am Freitag, den 13. Juli

von Steffen Windisch
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Am Freitag bittet Trainer Jens Starke zum Auftakttraining für die neue Saison, der dritten in Folge in der Landesklasse West. Die Staffel ist auf jeden Fall reizvoller als letzte Spielzeit, denn mit dem FSV Treuen (Aufsteiger) und dem Reichenbacher FC (Absteiger) sind  jetzt wieder nach einigen Jahren gleich drei vogtländische Mannschaften vertreten. Bei Merkur hat sich Niklas Hinte aus der Abwehrkette in Richtung VfB Empor Glauchau verabschiedet. Dafür ist Oliver Ketzel neu im Team. Der 26-Jährige durchlief fast alle Altersklassen beim VFC Plauen und war bis zum Winter eine feste Größe in der zweiten Mannschaft in der Landesliga. Nach deren Auflösung gehörte er im letzten halben Jahr dem Oberligakader an und wurde viermal eingewechselt. Der zweite neue Spieler kommt vom FSV Bau Weischlitz und will sportlich den nächsten Schritt gehen. Der 23-jährige Vincent Bobach kommt mit der Empfehlung von 16 Toren in der vergangenen Saison in der Vogtlandklasse. Eine Woche vor der ersten Pokalrunde am 18./19. August steht der letzte Härtetest beim Landesligisten VfB Empor Glauchau an. Davor sind neben einem Turnier bei Concordia Plauen noch Testspiele bei der SG Unterlosa, zuhause gegen 1. FC Rodewisch und beim VfB Auerbach II geplant.

"Icke" neuer Co-Trainer - Kaum Veränderungen im Kader

von Steffen Windisch
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"Icke" Manuel Wunderlich (Bild) wird in der kommenden Saison neuer Co-Trainer und der Nachfolger von Axel Schröter. Das 33-jährige Merkur-Urgestein kam zuletzt als Spieler nur noch sporadisch zum Einsatz und hatte quasi schon die Rolle des zweiten Co- Trainers inne. Demzufolge war dieser Schritt logisch. Im Kader der ersten Mannschaft gibt es wie bereits angekündigt nur weinige Veränderungen.  Niklas Hinte hat sich abgemeldet. Der Verteidiger hat seinen Lebensmittelpunkt aufgrund seines Studiums in Zwickau und tendiert fußballerisch zwischen Glauchau und Reichenbach. Auch die Zahl möglicher Neuzugänge hält sich in Grenzen. Doch darüber mehr zum Trainingsauftakt am 13. Juli. 

Irres Spiel in Rabenstein - "Hofe" wird Torschützenkönig

von Steffen Windisch
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SG Handwerk Rabenstein - SV Merkur Oelsnitz  6:6 (5:4)

 Tore Merkur: alle Robert Hofmann

 Ein verrücktes Fußballspiel sahen die Zuschauer am gestrigen Samstag im Sportpark Rabenstein. Oelsnitz musste auf einige wichtige Stammkräfte verzichten und ging nach 30 Sekunden in Führung. Hinte schickte Hofmann auf die Reise und der überwand den Keeper mit einem Heber. Doch die spielstarken Gastgeber ließen sich nur kurz beeindrucken und drehten das Spiel mit einer 3:1-Führung bis zur 24. Minute. Bis zur Pause ging das muntere Scheibenschießen weiter. Immer wenn Hofmann den Anschlusstreffer erzielte, stellte der Gastgeber den alten Abstand wieder her. Und dazwischen gab es auch eine Phase, da musste man das schlimmste befürchten, denn die Chemnitzer trafen zweimal die Latte und Torwart Hädicke, der lange nicht mehr im Tor stand und zuletzt als Feldspieler und Torschütze auf sich aufmerksam machte, hielt zweimal stark. Hofmanns vierter Treffer vor der Pause hielt die Gäste, die mit einer beeindruckenden Moral bei schwülen Temperaturen aufwarteten, im Spiel. Nach dem Seitenwechsel wurde es zunächst etwas ruhiger auf dem Platz. Zumindest bis zur 60. Minute. Hatte "Hofe" bis dahin alle Tore aus dem Feld heraus erzielt, so traf er jetzt "nur" noch vom Elfmeterpunkt. Erst wurde Röhling von den Beinen geholt und danach Baumann. Da der siebente Treffer nicht fiel - Hofe wurde im letzten Moment gestoppt, Steinel traf das Lattenkreuz und der eingewechselte Niemann scheiterte zweimal in aussichtsreicher Position, begann das große Zittern. Mit einem Sieg hätte Merkur die Saison auf Platz zwei beendet. Doch just in dem Moment, als der kopfballstarke Hinte neben dem Tor behandelt wurde, fiel nach einer Ecke per Kopf der Ausgleich (89.). Der Ärger hielt sich aber in Grenzen, denn das Remis war am Ende für beide Mannschaften gerecht und verdient, und Oelsnitz hat  mit Rang drei eine überragende Saison gespielt. Und dann gab es noch die Geschichte die nur der Fußball schreibt. Florian Rüger von Fortuna Chemnitz lag mit 24 Toren vor dem Spieltag zwei vor unseren Torjäger. Rüger traf  beim 4:0 dreimal beim Meister in Olbernhau und es hat nicht gereicht. Hofmann wurde mit 28 Toren zum dritten mal Torschützenkönig auf Landesebene und die Geschichte wiederholt sich. "Einmal habe ich am letzten Spieltag fünf Tore gebraucht und gemacht, diesmal war es eins mehr", so der Stürmer, dessen Leistung man gar nicht hoch genug würdigen kann, denn in sieben oder acht Partien von 30 Spieltagen stand er gar nicht auf dem Platz.

Saisonfinale in Rabenstein

von Steffen Windisch
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Am Samstag reist unsere Mannschaft zur SG Handwerk Rabenstein und bestreitet 15 Uhr ihr letztes Saisonspiel. Bei einem Sieg wäre der zweite Tabellenplatz gesichert, bei einer Niederlage würde der Gastgeber mit dem dann deutlich besseren Torverhältnis vorbeiziehen. So oder so, Merkur spielt eine herausragende Saison und das trotz einiger Nackenschläge. Erinnert sei nur an die schwere Schulterverletzung vom letztjährigen Torschützenkönig Marcel Schuch. Dazu kam letzte Woche die Verletzung von André Zenner und auch Robert Hofmann, mit 22 Treffern unser bester Schütze, musste einige Spiele pausieren. Nach Platz drei und eins in der Vogtlandliga, folgte der siebente Rang in der Landesklasse im vergangenen Jahr und diesmal mindesten Platz vier. Eine beeindruckende und kontinuierliche Entwicklung und ein großer Verdienst der beiden Trainer Jens Starke und Axel Schröter. Inzwischen haben auch die Planungen für die neue Spielzeit begonnen. Jens Starke wird in seine fünfte Merkur-Saison als Chef-Trainer gehen, allerdings ohne seinen Kumpel und langjährigen Wegbegleiter Axel Schröter. Der Co-Trainer braucht nach eigener Aussage nach Jahrzehnten als Spieler und Coach eine Auszeit. Im Spielerkader wird es dagegen keine gravierenden Änderungen geben. Merkur wird den eingeschlagenen Weg fortsetzen und jungen und vor allem eigenen Nachwuchsspielern eine Chance geben. Durch den Aufstieg der zweiten Mannschaft  ist auch das Leistungsgefälle kleiner geworden und Nachwuchsspieler haben dadurch eher die Möglichkeit sich mit guten Leistungen für die "Erste" anzubieten.

Letzter Heimsieg mit Wermutstropfen

von Steffen Windisch
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SV Merkur Oelsnitz - BSV Gelenau 3:0 (0:0)

 Tore: 1:0, 3:0 Hofmann (29./75.), 2:0 Hädicke (56.)

 Unsere Mannschaft hat sich am vorletzten Spieltag in der Landesklasse mit einem 3:0-Erfolg gegen den BSV Gelenau den zweiten Tabellenplatz zurückerobert und wird sich nach Platz sieben in der Vorsaison im Endklassement deutlich verbessern. Selbst bei einer Niederlage am kommenden Samstag in Rabenstein wäre es im ungünstigsten Fall der vierte Platz. Gegen Gelenau fand Merkur schwer ins Spiel und man merkte dem Team an, dass es das dritte Spiel innerhalb einer Woche bei diesen schwülen Temperaturen war. "Die Gäste waren in der ersten Hälfte einen Tick besser", so Trainer Jens Starke. Vier Minuten nach Wiederanpfiff gelang Robert Hofmann die Führung. Steve Hädicke gelang danach das 2:0. Es war nach mehreren Versuchen sein langersehnter erster Treffer in der ersten Mannschaft. Robert Hofmann mit seinem 22. Saisontor band den Sack zu. Nach einer Roten Karte für Gelenau hätten es am Ende noch zwei Tore mehr sein können. Doch das interessierte am Ende keinen mehr. Viel schlimmer wiegte die schwere Verletzung von André Zenner nach 53 Minuten. Trainer Jens Starke: Er ist nach einem Luftzweikampf unglücklich aufgekommen und hat sich den Innenknöchel gebrochen. Auch ich hatte dies zu meiner aktiven Zeit erlebt. Eigentlich bei Fußballern eher selten." Wünschen wir unserem André, der am Montag in Adorf operiert werden soll, von dieser Stelle aus nur das Beste und vor allem eine schnelle Genesung.

 Bild: Steve Hädicke (links) freut sich gemeinsam mit Willi Schreiner über sein erstes Tor.