Oelsnitz feiert ersten Saisonsieg - Hofmann und Schuch treffen

von Steffen Windisch
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Landesklasse West 3. Spieltag

Meeraner SV   -   SV Merkur Oelsnitz    1:2 (1:2)

 

Merkur: Thoß, Ußfeller (81. Verderber), Persigehl, Penzel (60. Winkler), Heydeck, Hofmann (72. Röhling), Stein, Oehm, Steinel, Schuch, Schreiner

 

Tore: 0:1 Hofmann (3.), 0:2 Schuch (39.), 1:2 Nierobisch (43.)

 

Für die Landesklasse-Fußballer von Merkur Oelsnitz bleibt Meerane ein gutes Pflaster, denn wie im Vorjahr beim 4:3, trat man auch dieses mal mit drei Punkten die Heimreise an.  Die Gäste, bei denen A-Jugendkapitän Robert Ußfeller ein vielversprechendes Debüt in der Dreierkette gab, erwischten einen Auftakt nach Maß. Robert Hofmann, der bei seiner ersten Großchance noch am Torhüter scheiterte, verwertete einen Oehm-Eckball nach Verlängerung von Marcel Schuch in der dritten Minute.  Nach einer anschließend schwierigen Phase kam Oelsnitz wieder besser ins Spiel. Drei Chancen bleiben durch Oehm und zweimal Schuch ungenutzt.  Letzterer erzielte dennoch das 2:0 nach einem klasse Spielzug (39.). Steffen Penzel schickte Willi Schreiner und dessen Rückpass von der Grundlinie verwandelte der Torschütze ins lange Eck. Doch noch vor der Pause gelang dem Gastgeber der Anschlusstreffer. Keeper Daniel Thoß, ansonsten der gewohnt sichere Rückhalt, half allerdings kräftig mit, da er beim Versuch den Ball zu schlagen zu lange zögerte und den Meeraner Stürmer anschoss.

Nach der Pause war das Spiel vor 137 Zuschauern lange Zeit ausgeglichen und zerfahren. Viele Fouls und Unterbrechungen störten den Spielfluss.  Gegen Ende der Partie hatte Meerane zwei "Riesen" zum Ausgleich, aber auch Merkur durch Röhling, Winkler und Schuch zum dritten Treffer.  Laut Merkurs Sportlichem Leiter Marco Schwab hat die Mannschaft ein anderes Gesicht gezeigt als in den Spielen zuvor und feierte einen verdienten Sieg, dennoch müssen einige ungewohnte individuelle Fehler abgestellt werden. Am besten schon nächste Woche im Heimspiel gegen den FC Stollberg. Nach Abpfiff des guten Schiedsrichters Reiche war die Erleichterung bei allen jedenfalls riesengroß!  (stwi)

 

Bild: Willi Schreiner war wie zuletzt einer der Aktivposten und machte seinem Status als Kampfschwein auch auf dem Meeraner Kunstrasen alle Ehre

Kann Merkur den Vorjahreserfolg wiederholen?

von Steffen Windisch
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Landesklasse West 3. Spieltag

Meeraner SV - SV Merkur Oelsnitz / Sonntag, 15 Uhr

Merkur-Trainer Robby Zimmermann sieht eine Blockade in den Köpfen seiner Spieler als einen Grund für die letzten beiden schwachen Auftritte. Diese gilt es zu lösen, ebenso das mangelnde Selbstvertrauen zu beheben und dazu helfen in erster Linie Erfolgserlebnisse. Auch Mittelfeldspieler Ricardo Persigehl sieht dies ähnlich. "Nach den guten Spielen gegen den VFC Plauen und Markranstädt geht es jetzt um Punkte und da ist mehr Einsatz- und Laufbereitschaft von jeden gefordert." Auf dem Meeraner Kunstrasen sollte eine weitere Niederlage vermieden werden. Beide Teams sind mit einem 4:4  in die Saison gestartet. Merkur in Klaffenbach und der MSV gegen Stollberg, unserem nächsten Gegner. Danach folgten je eine Niederlage im Pokal und in der Meisterschaft. Personell hat Trainer Zimmermann nicht allzu viele Alternativen, daher müssen es die Akteure richten, die ihm zur Verfügung stehen. Und der größte Teil hat ja zu Beginn der letzten Rückrunde mit Siegen gegen die späteren Aufsteiger Marienberg und Glauchau bewiesen, dass es möglich ist besseren und erfolgreicheren Fußball zu spielen.  Am 24.11. 2019 gab es übrigens das letzte Duell. Merkur trat mit drei Punkten die Heimreise aus Meerane an. Beim 4:3 trafen Schuch (2), Persigehl und natürlich auch Hofmann.  Wer auch sonst könnte man fast meinen und alle drei sind wohl auch dieses mal wieder dabei.  Ein gutes Omen?  (stwi)  Bild: Im letzten Jahr zählten auf dem Meeraner Kunstrasen Ricardo Persigehl (re) und Florian Heydeck zu den Aktivposten. Dieses mal auch? 

Merkur unterliegt und enttäuscht erneut

von Steffen Windisch
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Landesklasse West 2. Spieltag

SV Merkur Oelsnitz   -   Oberlungwitzer SV   0:3 (0:1)

Unsere Mannschaft verlor das erste Landesklasse-Heimspiel dieser Saison und knüpfte nahtlos an die Pokalleistung der letzten Woche an. Nicht wenige Zuschauer sahen sogar eine Steigerung, aber im negativen Sinne. Nach einer halben Stunde hatte Marcel Schuch eine Chance und scheiterte am Keeper. Viel mehr Torschüsse oder Möglichkeiten gab es nicht zu notieren. Die Gäste rissen auch keine Bäume aus, gingen aber kurz vor dem Pausenpfiff mit einem mustergültigen Angriff durch Lorenz in Führung. Wer in der zweiten Halbzeit auf ein besseres Spiel hoffte, wurde enttäuscht. Wenn Merkur-Torwart Daniel Thoß als bester Akteur gesehen wird, dann ist zum Spiel alles gesagt. Dennoch blieb die Partie lange offen, weil Oberlungwitz erst in der 80. Minute den Sack durch Reinhold zu band. Das letzte Tor in der Schlussminute vom drei Minuten zuvor eingewechselten Hallbauer war nur noch für die Statistik. Trainer Robby  Zimmermann war im Gespräch mit der Presse natürlich enttäuscht. "Wir hatten überhaupt keinen Spielfluss, unsere Stürmer hingen total in der Luft. Dazu kommt, dass unsere Abwehr keinerlei Stabilität ausstrahlt. Oberlungwitz ist sicher keine Spitzenmannschaft und wird so einfach nicht mehr zu drei Punkten kommen. Viele Spieler sind verunsichert und haben Angst Fehler zu machen. Daran gilt es diese Woche zu arbeiten, denn viel leichter werden die Gegner nicht mehr." (stwi) 

 

Bild: Willi Schreiner (Mitte) war zwar wie gewohnt in kämpferischer Hinsicht ein Vorbild, ansonsten gelang auch ihm nicht allzu viel. Man hatte öfters das Gefühl, dass der Gegner, wie im Bild, in Überzahl spielt.

Merkur empfängt Oberlungwitz zum "Rückspiel"

von Steffen Windisch
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Landesklasse West 2. Spieltag

SV Merkur Oelsnitz - Oberlungwitzer SV  /  Sonntag, 15 Uhr

Beim SV Merkur ist Wiedergutmachung angesagt und das gleich in doppelter oder dreifacher Hinsicht. Der Saisonauftakt in Klaffenbach entsprach beim 4:4 schon nicht den Erwartungen, aber das Pokalaus gegen Reichenbach letzten Sonntag tat noch mehr weh. Auch die Art und Weise, wie sich die Mannschaft präsentierte. So verärgert hat man einen Merkur-Präsident danach noch nicht gesehen in den letzten Jahren. Und auch Trainer Robby Zimmermann, der die Partie mit etwas Abstand sachlich und treffend analysierte, hatte keine Erklärung, warum so viele Spieler unter ihren Möglichkeiten blieben. Und jetzt kommt der Oberlungwitz SV ins Elstertalstadion. Jene Mannschaft, gegen die man beim letzten Aufeinandertreffen vor fast einen Jahr auf dortigen Kunstrasen mit 0:2 verlor, nach einer ebenfalls mehr als dürftigen Vorstellung. Zum eigentlichen Rückspiel kam es dann im Frühjahr aus bekannten Gründen nicht mehr gegen den damaligen Aufsteiger in die Landesklasse. Die Gäste sind im Gegensatz zu uns  mit einem 1:0-Sieg gegen Germania Chemnitz gestartet und haben nach den Siegen in Mühltroff und Annaberg auch die dritte Runde im Sachsenpokal erreicht.   (stwi)

Merkur enttäuscht im Pokal

von Steffen Windisch
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Wernesgrüner Sachsenpokal - 2. Runde

SV Merkur Oelsnitz - Reichenbacher FC  1:4 (1:2)

Oelsnitz: Thoß, Persigehl, Heydeck, Hofmann, Stein, Winkler (67.       Günthel), Oehm,  Steinel (43. Penzel),  Röhling (73. Merkel), Schuch, Schreiner.

Tore: 1:0 Persigehl (11.), 1:1/1:2 Süß (23./41.), 1:3 Kühn (65.), 1:4 Horn (83.).  Tuschauer: 185.

Merkur ist nach einer enttäuschenden Leistung mit einer 1:4-Niederlage aus dem Sachsenpokal ausgeschieden. Die Gäste waren von Beginn an die bessere Mannschaft, wirkten entschlossener und zielstrebiger. Und sie hatten durch Rosenmüller nach zwei Minuten (Pfostenschuss) und Schmelzer (übers Tor) die ersten Chancen. Fast aus dem Nichts dann die Führung auf der anderen Seite. Ricardo Persigehl platzierte einen Freistoß in zentraler Position aus 17 Meter über die Mauer in den Giebel. Ein super Tor, aber da ahnte noch niemand, dass dies die beste Aktion aus Oelsnitzer Sicht im ganzen Spiel war. Die Gäste spielten unbeirrt weiter und drehten die Partie noch vor der Pause durch zwei Treffer ihres Kapitäns Paolo Süß. Nach dem Seitenwechsel scheiterte Hofmann nach Röhling-Flanke mit einem guten Kopfball am Keeper.  Es war die zweite und letzte richtige Chance für den Gastgeber im ganzen Spiel. Max Kühn mit einem Abstauber und Marius Horn mit einem platzierten Schuss sorgten am Ende für klare Verhältnisse. Trainer Robby Zimmermann war wie alle im Merkur-Lager enttäuscht: "Wir hatten überhaupt keinen Zugriff und haben viel zu oft die falschen Entscheidungen getroffen. Dass Reichenbach keine schlechte Mannschaft hat, war mir bewusst, aber nicht, dass wir so wenig entgegen zusetzen haben. Viele Spieler blieben unter ihren Möglichkeiten. Ich muss jetzt schauen was wir bis zum nächsten Spiel gegen Oberlungwitz verändern können. So einen Auftritt dürfen wir nicht mehr hinlegen."   (stwi) 

Bild: Merkurs Top-Torjäger der letzten zwei Jahrzehnte Robert Hofmann (links) hatte auch nicht seinen besten Tag und einen schweren Stand gegen seinen ehemaligen Mitspieler Niklas Hinte.

Losglück für Merkur - Derby im Sachsenpokal

von Steffen Windisch
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Wernersgrüner Sachsenpokal - 2. Runde
SV Merkur Oelsnitz   -   Reichenbacher FC  -  Sonntag, 15:00 Uhr

 

Nach dem 5:1 gegen Markranstädt, hat Merkur auch in der 2. Runde im Wernesgrüner Sachsenpokal Losglück. Denn besser als mit einen Heimspiel  gegen Reichenbachhätte es nicht laufen können. Im letzten Pokalduell vor genau 10 Jahren gewann Oelsnitz 10:9 im Elfmeterschießen. Den entscheidenden Strafstoß verwandelte damals Marcel Schwandner, heute Sportlicher Leiter beim RFC. Doch die Statistik ist Schnee von gestern, ob mit Spektakel oder ohne, auch diesmal zählt nur das Weiterkommen. Merkurs umtriebiger Präsident  Jürgen Geigenmüller erwartet ein Spiel auf Augenhöhe und freut sich auf den Sonntag. "Wer mich kennt, weiß, dass ich ein ausgesprochener Pokalfan bin. Ich hoffe auf die dritte Runde und wäre über ein erneutes Gastspiel vom VFC  Plauen nicht unglücklich", so der Vereinschef, der letzten Sonntag Augenzeuge beim 4:4 in Klaffenbach war und sah, wo die Säge klemmt. Seine Sperken-Abwehr agierte fahrig und vogelwild.  Auf der anderen Seite sprach Klaffenbachs Trainer Steffen Karl davon, dass seine Spieler große Probleme hatten mit dem Tempo der gegnerischen Angreifer. Ob das Sturmduo Robert Hofmann und Marcel Schuch mit insgesamt 71 Jahren auch für die junge Reichenbacher Mannschaft zu schnell ist, ist die eine spannende Frage, ebenso ob die Abwehr stabiler steht. Die Gäste zeigten zuletzt zum Punktspielauftakt gegen Mühltroff beim 4:0 eine gute Leistung und machen sich ebenfalls berechtigte Hoffnungen, am Montag bei der Auslosung noch dabei zu sein.

Achtung!  Der Verein empfielt allen Besuchern um längere Wartezeiten an der Kasse zu vermeiden, das Formular Covid 19 auf der Merkur-Homepage unter Verein, Vereinsdaten und Downloads bereits ausgedruckt mitzubringen. Ebenso um rechtzeitige Anreise.

Bereits am frühen Mittag gibt es das gleiche Duell bei den A-Junioren. Um 11 Uhr empfängt Merkur (Kreisliga) den RFC (Landesklasse) in der ersten Runde im Sachsenpokal.  (stwi)